3. Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil

Ein weiterer wichtiger Faktor im Kampf um die besten Talente ist künftig die Unternehmenskultur. Die Generationen Y und Z wollen sich vor allem mit ihrem Unternehmen identifizieren: Ihnen ist eine sinnstiftende Tätigkeit für einen Arbeitgeber, dessen Ideale und Leitbilder sie teilen, wichtiger als ein attraktives Gehalt oder ein Dienstwagen. "Die Firmenkultur spielt eine immer größere Rolle bei der Vertragsunterzeichnung. Stellenanzeigen sind eine optimale Möglichkeit, Unternehmensvision und -werte zu vermitteln und sich damit für Bewerber attraktiv zu machen", so Langbauer.

4. Tätigkeiten automatisieren

Last but not least: die Automatisierung. Für über die Hälfte der Recruiter gehört sie zu den wichtigsten Zukunftsthemen. Derzeit sind viele Mitarbeiter aus den Personalabteilungen noch stark mit administrativen Aufgaben beschäftigt, die ihnen digitale Instrumente immer weiter abnehmen werden. Und Recruiter stehen dieser Entwicklung auch sehr positiv gegenüber: 75 Prozent aller Befragten erhoffen sich durch die Digitalisierung operative Unterstützung. So können sie mehr Zeit in die Kontaktpflege mit potentiellen Bewerbern investieren und ein positives Bewerbererlebnis schaffen.

Fazit: Die Aufgaben für Recruiter verändern sich hin zu Networking und anderen aktiven Aufgaben, für die Empathie, Aufgeschlossenheit und Verlässlichkeit nötig sind. Gleichzeitig sollten Recruiter offen und neugierig auf Digitales sein.

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W&V Redaktion
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