Dieser Mobile-First-Ansatz erfreut sich bei den Nutzern nicht nur besonderer Beliebtheit, sondern ermöglicht auch ein schnelles Time-to-Market. Der Rollout dauerte ca. sechs Wochen und ging an die gesamte Belegschaft an allen zwölf Standorten in Deutschland mit über 1000 Mitarbeitern.

Anhand der Registrierungen wurde ersichtlich, dass sich der Großteil des Teams aktiv am QSC Quizturnier beteiligt hat – ein großartiger Erfolg, vor allem wenn man bedenkt, wie gerne man sich selber freiwillig mit dem Thema Compliance beschäftigen würde. Die durchschnittliche Session-Nutzung lag bei 1-2 Fragerunden, was in etwa 8-10 Minuten entspricht. Diesen Wert erzielte Interlutions auch bei anderen Quiz-Duell-Projekten, die unter anderem im Pharmabereich durchgeführt wurden. Diese Zeiten können ausgebaut werden, in dem man zum Beispiel einen Herausforderungsmodus integriert. Hiermit ist es möglich, Kollegen direkt zum Mitmachen aufzufordern, was die Teilnehmer dazu anstachelt, schnell zu reagieren und besser als die Kollegen zu sein. Zusätzlich ist es sinnvoll, über weitere Boni wie Preise oder Verlosungen für eine rege Teilnahme zu sorgen, also wirkliche Benefits für die Mitarbeiter. Zudem sollten die Inhalte natürlich stets erweitert werden, damit keine Langeweile aufkommt.

 

Interlutions

Fazit: Gamification bietet die Möglichkeit, Mitarbeiter spielerisch in unterschiedlichen Bereichen zu schulen. Statt mit trockenen Unterlagen lässt sich Wissen im Turniermodus viel angenehmer vermitteln, abfragen und manifestieren. Der hohe Unterhaltungswert sorgt zugleich für Motivation und gesteigertes Involvement.

Christian Schmidt leitet zusammen mit Eric Meurers die Digitalagentur Interlutions (www.interlutions.de). Von Strategie und Beratung über Kampagnenentwicklung und -umsetzung bis hin zu Software-Entwicklung und E-Commerce-Lösungen reicht das Portfolio. Zu den Kunden zählen etwa Nintendo, Disney, Renault, Nissan, Haribo und Super RTL.


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W&V Leserautor

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