Bill McDermott punktet durch clevere Zukäufe:

Bill McDermott, jetzt auf Position drei, hatte es 2017 nicht unter die Top 10 des CEO-Rankings schaffte. Von der Neuen Zürcher Zeitung wird er als „extrem erfolgreich“ beschrieben. Strategische Entscheidungen McDermotts, wie Zukäufe oder Investitionen im Bereich der Cloud, werden gelobt. Das Handelsblatt urteilt daher: „Alles das macht sich bezahlt. Im dritten Quartal wuchs das Cloud-Geschäft um 39 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro, währungsbereinigt sogar um 41 Prozent“.

Die Newcomer:

Ein weiterer Gewinner ist Stefan Heidenreich von Beiersdorf, der das Unternehmen noch in diesem Jahr verlassen wird. Er verbesserte sich von Position 13 im dritten Quartal 2018 auf fünf im vierten Quartal. Die Börsen-Zeitung zieht ein positives Fazit, „Die Amtsperiode Heidenreichs war erfolgreich. Mit jährlichen Erlössteigerungen von durchschnittlich 5 Prozent gehört der Konzern unter den großen Kosmetikherstellern zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen.“ 

Markus Braun von Wirecard steigt neu im Ranking ein und belegt direkt den neunten Platz. Der Vorstandsvorsitzende des Dax-Aufsteigers punktet medial vor allem mit Prognosen zu seinem Unternehmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung greift die „kräftigen Zuwächse“ bei Umsatz und Gewinn auf.

Das sind die vollständigen Top Ten:

Dax-CEO-Ranking 2018

Das CEO-Ranking 2018


Autor:

Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Mitglied der Chefredaktion. Sie schreibt am liebsten über Food-, Fitness-, Kosmetik- und Digitalthemen - und über spannende Marken- und Transformationsgeschichten. Wenn daneben noch Zeit bleibt, kocht und textet sie für ihren Foodblog und treibt viel Sport. Wenn sie länger frei hat, reist sie mit dem Auto durch die Welt, am liebsten durch Lateinamerika.