Teilweise gelte Journalismus in Familien mit Migrationshintergrund außerdem nicht als attraktiver Beruf. Eltern, die große Opfer brächten, um sich im Ausland eine neue Existenz aufzubauen, wünschten sich zum Teil für ihre Kinder aus ihrer Sicht prestigeträchtigere Berufe.

Um die erwähnten Probleme anzugehen, müssten Redaktionen journalistischen Nachwuchs künftig aktiv rekrutieren und ihre Einstellungsverfahren verändern, so ein Fazit der Studie. "Der Ansatz, unter den Bewerbungen nur "den Rahm abzuschöpfen", ist überholt." Konkrete Programme gebe es noch wenige, so die Wissenschaftler, aber durchaus Versuche, durch einzelne Maßnahmen mehr Vielfalt im Team zu fördern.

dpa


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W&V Redaktion
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