"Digitale Technologien machen die neue Freiheit überhaupt erst möglich"

Starre Arbeitszeiten? Nein, danke! Das Prinzip New Work wird immer beliebter: Während sieben von zehn Unternehmen auf Gleitzeitarbeit setzen, bieten zwei Drittel Arbeitszeitkonten für flexible Arbeitszeiten und 46 Prozent haben Vertrauensarbeitszeit eingeführt. Laut der Studie sind auch diverse Weiterbildungsmaßnahmen, die sieben von zehn Arbeitgebern anbieten, eine beliebte Maßnahme, um sich als Arbeitgeber attraktiv zu machen. Überzeugen wollen Unternehmen außerdem mit einer Arbeitsatmosphäre, die das Gemeinschaftsgefühl stärkt (44 Prozent) sowie mit Mitarbeiter-Events (29 Prozent). Doch natürlich zählt nach wie vor die Leistung: "Digitale Technologien machen die neue Freiheit, die mit New Work verbunden wird, überhaupt erst möglich. Wichtig ist, dass man auch in Wohlfühloasen das Arbeiten nicht vergisst. Unternehmen sind in der Pflicht, ihren Mitarbeitern dabei zu helfen, diese Freiheit auch eigenverantwortlich zu nutzen", sagt Berg.

Der Dienstwagen hat ausgedient

Weniger oft vertreten sind dagegen Spiel- und Unterhaltungsangebote, betrieblichen Zusatzleistungen zur Altersvorsorge, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung (17 Prozent) und Sabbaticals (14 Prozent). Eine Kita oder sonstige Kinderbetreuung bieten nur 8 Prozent der Unternehmen. Interessant: Der früher so beliebte Dienstwagen scheint ausgedient zu haben. Nur 12 Prozent der Unternehmen wollen damit Mitarbeiter ködern. Auch überdurchschnittliche Gehälter (9 Prozent) spielen kaum eine Rolle.


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Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.