Bezahlfernsehen :
Bieterwettbewerb: Murdoch darf für Sky bieten

Die britische Regierung hat den Weg frei gemacht für einen milliardenschweren Bieterwettbewerb um den Abo-TV-Anbieter Sky.

Text: W&V Redaktion

Der Murdoch-Konzern 21st Century Fox, der bereits 39 Prozent an dem Pay-TV-Anbieter Sky hält, will das Unternehmen ganz kaufen. Doch die britischen Wettbewerbshüter hatten zunächst Bedenken. Jetzt ist der Weg frei.

Der britische Minister für Kultur und Medien, Matt Hancock, schloss am Dienstag im britischen Parlament in London weder eine Sky-Übernahme durch die Murdoch-Tochter 21st Century Fox noch durch dessen Wettbewerber Comcast aus. Einzige Bedingung: Erhält die Murdoch-Tochter Fox den Zuschlag, muss sie den Nachrichtensender Sky News ausgliedern. Der könnte dann an die Schwester Disney gehen.

Allerdings muss 21st Century Fox mutmaßlich mehr für Sky zahlen als ursprünglich geplant. Denn die bisherige Offerte von 18,5 Milliarden Pfund wurde im April vom Kontahenten Comcast überboten. Der Kabelnetzbetreiber würde 22,5 Milliarden Pfund bezahlen, um Sky unter sein Dach zu holen.


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.