"Nahezu kostenlos wohnen" :
Burda Forward lockt neue Mitarbeiter mit Altbau-WG nach München

Wer etwa bei der HuffPo anfängt, dem bietet Burda Forward ab sofort "urbanes Wohnen im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt" - und das fast kostenlos für sechs Monate.

Text: Petra Schwegler

Sorgfältig renovierter Altbau, von Ikea und "Das Haus" ausstaffiert: die Burda-Forward-WG in der Münchner Isarvorstadt.
Sorgfältig renovierter Altbau, von Ikea und "Das Haus" ausstaffiert: die Burda-Forward-WG in der Münchner Isarvorstadt.

Arbeiten und leben in München ist cool. Miete zahlen in einer der teuersten Städte Deutschlands macht es dann aber doch oft unmöglich, dass der anfangs eher mau bezahlte Nachwuchs bei Münchner Firmen anheuert.

Burda Forward verschafft sich jetzt einen Vorteil bei der Mitarbeitersuche: Das Digitalunternehmen lockt den Nachwuchs mit einer Altbau-WG nach München und mit den Worten "urbanes Wohnen im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt". Und das fast kostenlos: Die jungen Kollegen zahlen laut Burda Forward "lediglich eine sehr geringe Umlage".

"In einer WG in der Isarvorstadt können neue Mitarbeiter erst einmal in Ruhe ankommen und die Stadt kennenlernen, ohne sich direkt der stressigen Wohnungssuche widmen zu müssen. Die Mitarbeiter können hier für sechs Monate nahezu kostenlos wohnen", heißt es in einer Erklärung der Burda-Tochter vom Dienstag. Burda Forward sei ein sehr junges Unternehmen und habe kontinuierlich neue Stellen zu besetzen. Gerade am Standort München sei die angespannte Lage am Wohnungsmarkt ein Thema, was es für die neuen Mitarbeiter nicht immer ganz leicht machen, heißt es zur Begründung.

Welche Kriterien man erfüllen muss, um einziehen zu können

Es gibt einen einfachen Auswahlprozess, allerdings steht die WG grundsätzlich jedem neuen Burda-Forward-Mitarbeiter offen, der am Standort München startet – "unabhängig von der Gehaltsstufe oder dem Bereich, in dem die Kollegen arbeiten", wie das Unternehmen versichert.

Zum Zuge kommen damit neue Kollegen von Focus Online, Huffington Post, Chip, NetMoms, Finanzen100 oder The Weather Channel. Die Form der Wohngemeinschaft sei bewusst gewählt worden, heißt es. Dadurch entstehe idealerweise auch ein marken- und abteilungsübergreifender Austausch, "der durchaus gewollt ist".

Umgesetzt wurde die Burda-Forward-WG - ein echter Vorteil im Recruiting - mit zwei Kooperationspartnern: Ikea und das Burda-Wohnen-Magazin "Das Haus" haben ein flexibles Innendesign entwickelt. So bietet die WG gemeinsame Arbeits- und Wohnbereiche sowie hinreichend große Rückzugsmöglichkeiten für jeden Einzelnen.

Vorteil beim Recruiting - und Antwort auf den Wohnungsmangel in München

"Die Burda-Forward-WG ist unsere Antwort auf den Wohnungsmangel", sagt Oliver Eckert, CEO von Burda Forward. "Unsere neuen Mitarbeiter haben so ausreichend Zeit, eine bezahlbare und schöne Wohnung zu finden." Er verweist auf eine Studie der DZ Bank, wonach die Mietpreise in den sieben größten deutschen Städten zwischen 2010 und 2015 im Durchschnitt um 25 Prozent gestiegen sind. Besonders zugespitzt zeige sich die Situation in München. "Hier beansprucht die Miete durchschnittlich 23,7 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens, wie Burda Forward betont.

Und wer wohnt schon in der WG? Zum Beispiel Alina Bähr, Redakteurin bei Focus Online. Sie gibt in der Burda-Mitteilung zu Protokoll: "Die Burda-Forward-WG hat mir den Schritt in die neue Stadt extrem erleichtert – für alles ist gesorgt. Ich war sofort zu Hause!"

Gefallen dürfte es ihr und ihren Mitbewohnern/Burda-Forward-Kollegen ganz gut in der Isarvorstadt. Gerade eben hat die Beratungsgesellschaft Mercer verkündet: "München ist 2017 zum wiederholten Mal die Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Deutschland. Im internationalen Vergleich kann die Hauptstadt Bayerns den vierten Platz behaupten."


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.