Die Fußballfans können sich bis dahin mit der Bundesliga über Wasser halten: Da aufgrund von Corona die Winterpause diesmal nur zwei Wochen dauert, geht die Liga und damit auch die "ARD Sportschau" bereits am 2. Januar wieder los. Für die Werbekunden der ARD heißt das: Im Januar stehen fünf Fußball-Samstage auf dem Programm – wenn denn alles planmäßig läuft.

Was das Publikum am Vorabend erwartet, berichtet Frank Beckmann, Koordinator des Vorabends im Ersten. Alle Produktionen, auch die fiktionalen, konnte wieder aufgenommen werden – "und mit etwas Glück wird auch alles fertig." Man arbeite mit viel Vorsicht, Kontrollen und Tests. Aber: "Abstand geht eben nicht in jeder Szene."

Neue Rekorde für die Quizshows

Das gilt auch für die Vorabendquizshows. Einige, wie "Gefragt, gejagt", werden mittlerweile wieder ohne Publikum produziert. Bei anderen hingegen ist das Publikum ein zentraler Faktor im Spielablauf – etwa bei "Wer weiß denn sowas?". Auch hier wird aber wieder gedreht – mit viel Abstand und weniger Publikum. Und mit den digitalen Mitspielern, die die ARD-Quiz-App nutzen.

Die Produktionspause, die bei "Wer weiß denn sowas?" eingelegt werden musste, bringt für das Erste zudem einen besonderen Effekt mit sich: 2021 wird die Rateshow wieder anlaufen – und zwar mit 170 neuen Folgen, so viele wie nie zuvor. Beckmann rechnet deswegen auch mit neuen Einschaltrekorden. Denn es sei bisher stets so gewesen, dass die Quoten aller Shows zum jeweiligen Ende einer Staffel immer besser wurden. Eine noch längere Staffel würde demzufolge also auch noch höhere Einschaltquoten bringen - so die Prognose.

Eine weitere Neuerung gibt es außerdem im fiktionalen Bereich: Im Frühjahr 2021 wird die 34. Staffel des Serien-Dauerbrenners "Großstadtrevier" laufen. Vor der ersten Folge am Vorabend wird jedoch diesmal am Freitag der Vorwoche ein 90-minütiger Film zur Primetime ausgestrahlt – das erste Mal in der Historie der Hamburger Gesetzeshüter.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde