Hybride Satellitenplattform :
Das steckt hinter Diveo

Die Qualität des Satelliten mit Vorteilen des Internets verbinden will die neue Diveo TV-Plattform. Was dahinter steckt, was es kostet, wer dabei ist.  

Text: Petra Schwegler

Sat-Empfang sowie Web-Abruf kombiniert und auch mobil abrufbar: TV à la Diveo.
Sat-Empfang sowie Web-Abruf kombiniert und auch mobil abrufbar: TV à la Diveo.

Für HD Plus ist Diveo eine große Konkurrenz: Mit der neu gestarteten TV Plattform der M7 Group können deutsche Satellitenhaushalte über Astra sowohl über 70 lineare HD-Sender empfangen als auch Inhalte aus dem Internet abrufen. Bisher war der Astra-Service HD Plus die einzige Möglichkeit für Astra-Haushalte, um die privaten Sender in HD zu empfangen.

So sieht der Service aus: Bei Diveo kann der Zuschauer lineares Sat-TV und Inhalte aus dem Netz miteinander kombinieren - über eine Set-Top-Box oder eine integrierte CI+ Lösung.

Das Angebot soll über die Diveo-App (Android und iOS) auch per Wlan oder Mobilfunkverbindung auf Smartphones und Tablets mobil nutzbar sein.

Was es kostet

Zum Marktstart gibt es Diveo in drei Varianten. Das "Erlebnis-Paket" für 7,90 Euro monatlich bietet mehr als 50 HD-Sender, die über Satellit empfangen werden. Hierzu gehören die öffentlich-rechtlichen HD-Sender sowie die beliebtesten Privatsender wie etwa RTL HD, Pro Sieben Sat.1 HD, Vox HD, RTL II HD, Eurosport 1 HD, Sport 1 HD oder Nitro HD.

Beim Paket "Entdecker" für 11,90 Euro kommen drei "Premium-Sender" hinzu, die aus dem Pay-TV kommen. Diese kann der Zuschauer frei aus dem Angebot wählen und auf Wunsch monatlich ändern.

Das Diveo-Paket "Vielfalt" für 16,90 Euro bietet darüber hinaus eine Auswahl von mehr als 20 Premium-Sendern, darunter AXN HD, FOX HD, Sony Entertainment TV HD, Universal Channel HD, Syfy HD und Planet HD.

Hinzu kommt eine integrierte Meta-Mediathek, die auf einen Blick eine Vielzahl gelaufener Sendungen von rund 30 Mediatheken anzeigt. Nach Sendungsnamen, Sendern oder Uhrzeit kann gefiltert werden. Auch steht eine Online-Videothek mit über 5000 Filmen zum Abruf bereit.

Wo Diveo zu haben ist

Die Pakete mit einer Mindestvertragslaufzeit von jeweils zwölf Monaten lassen sich 30 Tage lang gratis testen. Sie sind im Rahmen der Markteinführung für Frühbucher bis zum 30. April kostenlos nutzbar. Die Diveo Box gibt es bis Ende April zum Einführungspreis von 79 Euro, ein CI+ Modul kostet in der Startphase 49 Euro.

Zum Start ist das Ganze im Diveo-Onlineshop bestellbar. Das Set soll voraussichtlich ab März auch im Handel erhältlich sein.

Oliver Rockstein verantwortet als Executive Vice President (EVP) der M7 Group die Marke Diveo. Er hebt in der Ankündigung vom Mittwoch hervor: "Kunden profitieren von der Freiheit, selbst bestimmen zu können, welche TV-Inhalte wann, wo und wie konsumiert werden. Wir versprechen, dass Diveo nie stillstehen, sondern sich immer weiterentwickeln wird. Dabei nutzen wir die Qualität des Satelliten und die Kraft der Digitalisierung."

Oliver Rockstein.

Oliver Rockstein.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.