Ein Pluspunkt wird Dazn zum Verhängnis

Ein weiterer Grund für die Kündigungsflut: Nutzer können das Streaming-Portal jeden Monat kündigen. Im Gegensatz zum Beispiel zu Sky-Kunden gehen sie keine lange Bindung und damit kein Risiko ein. Diese Flexibilität, die für die Nutzer eine deutlich niedrigere Einstiegshürde bedeutet, kristallisiert sich für Dazn nun als Nachteil heraus.

Hinzu kommt, dass Sky durch Inhalte wie Serien, Filme und Dokumentationen deutlich breiter aufgestellt und damit weniger vom Sport abhängig ist. Allein am Sonntag nach Bekanntgabe der Pause trennten sich fast viermal so viele Kunden von Dazn wie bisher.

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Autor:

Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Mitglied der Chefredaktion. Sie schreibt am liebsten über Food-, Fitness-, Kosmetik- und Digitalthemen - und über spannende Marken- und Transformationsgeschichten. Wenn daneben noch Zeit bleibt, kocht und textet sie für ihren Foodblog und treibt viel Sport. Wenn sie länger frei hat, reist sie mit dem Auto durch die Welt, am liebsten durch Lateinamerika.