Video on Demand :
Die Funke Medien Gruppe kauft Streaming-Infoportal

Die Funke-Tochter Gong Verlag übernimmt zum 1. Oktober die Streaming-Suchmaschine WerStreamt.es.

Text: Manuela Pauker

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WerStreamt.es: Ab Oktober im Funke-Portfolio
WerStreamt.es: Ab Oktober im Funke-Portfolio

Die Funke Medien Gruppe rüstet weiter auf: Zum 1. Oktober übernimmt die Münchner Funke-Tochter Gong Verlag das Video On Demand-Infoportal WerStreamt.es. Das Portal gibt Auskunft, bei welchem VoD-Anbieter ein Film oder eine Serie aktuell im Angebot ist – insgesamt befinden sich rund 120.000 Titel im Portfolio.

Für den Essener Medienkonzern ein strategisch wichtiger Zukauf. "WerStreamt.es ist die ideale Ergänzung unseres Portfolios aus gedruckten Programmzeitschriften, Online-EPGs und Apps", so Michael Geringer, Geschäftsführer der Funke-Zeitschriften. Mit der Übernahme sichere sich das Haus "vom Start weg auch bei der Information über das On Demand-Angebot eine marktführende Position." Und: Die Nachfrage nach Informationen über On-Demand-Angebote wird in den kommenden Jahren weiter stark zulegen, glaubt Malte Peters, der bei den Funke-Zeitschriften das Digitalgeschäft verantwortet.

Das Team wechselt gesammelt zu Funke

Die Reichweite von WerStreamt.es hat sich zuletzt kräftig vergrößert: Im Juli verzeichneten Website und Apps nach Angaben des Anbieters rund 700.000 Visits. WerStreamt.es konkurriert hierzulande unter anderem mit Streaming-Suchmaschinen wie JustWatch, Streamcatcher oder Swyrl.

WerStreamt.es wurde Ende 2014 von Johannes Hammersen in München gegründet. Er wechselt zusammen mit seinem Team zu Funke, wo er das Portal weiter operativ betreuen, weiterentwickeln und um neue Angebote ergänzen wird. Über den Kaufpreis bewahren beide Seiten Stillschweigen.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde



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