Neil (Ryan Gosling) ist Anfang der 60er Jahre Testpilot für Jets und Raketenflugzeuge. Mit seiner Frau Janet (Claire Foy) und den beiden Kids Rick (Gavin Warren) und Karen (Lucy Stafford) hat Neil eine liebevolle Familie hinter sich. Dann geschehen zwei Schicksalsschläge: Neils Tochter stirbt und er selbst wird als Ingenieur Teil des NASA-Mondprogramms. Im Film "Aufbruch zum Mond" beamt uns "La La Land"-Regisseur Damien Chazelle zurück in die Geschichte des US-amerikanischen Nationalhelden Neil Armstrong.

Am 21. Juli 1969 setzte dieser als erster Mensch der Welt einen Fuß auf die Mondoberfläche. Der Film legt den Fokus auf die Vorlaufzeit der Apollo-11-Mission. Dabei beeindruckt vor allem die Unbeirrbarkeit des Einzelnen, der felsenfest an das Gelingen der Aufgabe glaubt. Chazelle konfrontiert uns mit poetisch-knisternden Bildern des Alls. Deutlich werden dabei auch die Bemühungen der USA, den Raumfahrt-Triumphen der Sowjetunion die Stirn zu bieten.

Hier geht es zum Film.

Tales from the Loop (Staffel 1)

Bei Prime Video verfügbar

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Zerstörte Maschinen lungern in der Natur herum. Gedankenverloren stapft der Mensch derweil durch den Neuschnee. Wo soll uns das ganze Technik-Zeug eigentlich noch hinführen? Diese Frage schießt einem nicht nur beim Anblick der Elektrogroßmärkte am Black Friday durch den Kopf. Ob sprechende Kühlschränke oder schamloses Biohacking: Der Mensch erfindet Dinge, die er selbst nicht kapiert. In der Kunst sagt man ja, dass das Werk womöglich größer als der Künstler selbst sei.

Selbes sollten wir uns vielleicht auch bezüglich unseres Erfindertums verinnerlichen. Einen ersten Anreiz dazu gibt die Serie "Tales from the Loop". Die acht Erzählungen, die inhaltlich nur mehr oder weniger zusammenhängen, basieren auf der retrofuturistischen Kunst des Schweden Simon Stålenhag. Da gibt es Paralleluniversen, Roboter und eben den Menschen, der in all dem ein bisschen übereifrig und verloren wirkt. Ausdrucksstark ist das und spornt vielleicht zur Selbstreflektion an.

Hier geht es zur Serie.

SpaceX: Die Reise zum Mars

Bei Disney+ verfügbar

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Elon Musk ist der Typ, der mit Trump-Buddy oder -Kontrahent (man weiß das ja immer nicht so genau) Kanye West posiert, seltsame Elektro-Tracks auf Soundcloud hochlädt und Autos verkauft, die aussehen, als seien sie aus großen Betonblöcken gemeißelt worden. Elon Musk ist aber auch der Typ, der mit der Firma Space X schon seit Längerem an Technologien für die Besiedlung des Mars tüftelt.

Größenwahn bescheinigen ihm die einen – große Visionen die Anderen. So oder so: Die Konzepte von wiederverwendbaren Raketen haben es in sich. Die Doku wurde über einen Zeitraum von drei Jahren gedreht und folgt Musk und seinen Ingenieuren, die versuchen die Raumfahrt in Windeseile zu revolutionieren. Das alles ist irgendwie beeindruckend, aber definitiv auch ein bisschen Gaga!

Hier geht es zum Film.

High Life

Leihbar bei Amazon

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Konservierte Körper schweben ins Schwarz, dem blanken Nichts entgegen. Mülltrennung wird uns ja noch in den nächsten Jahren beschäftigen. Um das zu wissen, muss man kein Prophet sein. Was aber, wenn es sich bei dem Müll um menschlichen Abfall handelt? Monte (Robert Pattinson) und Tochter Willow (Jessie Ross) leben auf einem Raumschiff, das auch schon mal bessere Tage gesehen hat.

Ursprünglich waren die beiden Teil einer Besatzung, die aus Schwerverbrechern bestand. Diese wurden jedoch Opfer der durchgeknallten Reproduktionswissenschaftlerin Dibs (Juliette Binoche). Als wäre das alles nicht schon stressig genug, treiben Vater und Tochter auch noch auf das nächste heikle Event zu: Stück für Stück nähren sich die beiden einem schwarzen Loch.

Hier geht es zum Film.

Wanderers

Bei YouTube verfügbar

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Wie könnte unsere Zukunft aussehen, wenn wir Mutter Erde eines Tages Lebewohl sagen? Bespickt mit allerlei Wurmlöchern, komischen Gezeiten und viel zu viel Hektik, sagte uns Christopher Nolan’s Sci-Fi-Epos "Interstellar" 2014. Der Kurzfilm "Wanderers" von Erik Wenquist findet eine andere Antwort. Statt erdrückendem Weltraum-Pessimismus bekommen wir in knapp vier Minuten die Früchte menschlichen Pioniergeistes zu sehen.

Gekrümmte Horizonte und umherschwirrende Menschen gibt es hier zwar auch – aber wir sehen vor allem, wie viel Natur es auf unseren Nachbarplaneten noch zu entdecken und zu bewandern gibt. Bei den gewaltigen Bergreliefs im Film handelt es sich um digitale Rekonstruktionen von tatsächlichen Orten unseres Solarsystem. Für das Filmchen hat sich Wernquist übrigens bei so manchem Sci-Fi-Autoren bedient. Inspiriert sind die Bilder laut eigener Aussage etwa von Kim Stanley Robinson und Arthur C. Clarke. Na dann: Auf, auf zu neuen Welten!

Hier geht es zum Kurzfilm.

Autor: Benjamin Freund 



Autor: W&V Leserautor

W&V ist die Plattform der Kommunikationsbranche. Zusätzlich zu unseren eigenen journalistischen Inhalten erscheinen ausgewählte Texte kluger Branchenköpfe. Einen davon haben Sie gerade gelesen.