Zuvor hatte sich der US-Kabelriese Comcast für Teile von 21st Century Fox interessiert, war dann aber aus den Gesprächen ausgestiegen. Die jetzt einigen Unternehmen rechnen durch den Deal insgesamt mit Kostenersparnissen von mindestens 2 Milliarden Dollar, die bereits im zweiten Geschäftsjahr nach Abschluss greifen sollen. Den Eignerwechsel müssen noch die Kartellbehörden abnicken.

Für den Disney-Konzern ist der Griff nach dem Fox-Geschäft ein logischer Schritt: Konzernlenker Iger reagiert auf das veränderte Konsum-Verhalten und visiert jüngere Zielgruppen an. Der Manager will sein Unternehmen zu einem großen Anbieter von Video-Streaming umbauen, um mit Rivalen wie Netflix gleichaufziehen zu können. Hierfür braucht Disney mehr eigene Inhalte, die es seinen Kunden bieten kann.

W&V Online/dpa


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W&V Redaktion
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