Kino-Bilanz :
Fack Ju Göthe 3 ist erfolgreichster Kinofilm des Jahres 2017

Die Constantin-Produktion lockte bislang rund sechs Millionen Zuschauer in die Filmtheater. Das waren fast zwei Millionen mehr als die Produktionen auf den folgenden Plätzen.

Text: Manuela Pauker

Der erfolgreichste Film des Jahres in Deutschland steht fest: Es ist Fack ju Göhte 3, der bislang knapp sechs Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. Das ist wohl auch noch nicht die endgültige Zahl – denn der letzte Teil der Trilogie von Autor und Regisseur Bora Dagtekin, eine Produktion der Constantin Film, läuft weiterhin deutschlandweit in rund 400 Kinos.

Schon jetzt ist die Trilogie die erfolgreichste deutsche Filmreihe aller Zeiten: Die Teile 1 und 2 wurden insgesamt von rund 15 Millionen Zuschauern gesehen.

Das Plakat zum Film

Das Plakat zum Film

Mit deutlichen Abstand auf Platz zwei rangiert ebenfalls der dritte Teil einer Reihe: "Ich - Einfach unverbesserlich 3" wurde seit seit dem Start Mitte des Jahres von rund 4,6 Millionen Menschen gesehen. Und noch ein dritter Teil liegt auf Platt drei: Rund 3,4 Millionen Zuschauer hatten Lust auf "Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe".

Die Macht der Jedi wirkt

Immerhin  noch auf Platz sieben hat es in den Jahrescharts das jüngste "Star Wars"-Abenteuer "Star Wars - Die letzten Jedi" geschafft – und das, obwohl der Film erst seit 14. Dezember in den Kinos läuft. Rund 2,8 Millionen Fans haben das Spektakel in den beiden letzten Wochen des Jahres gesehen.

"Star Wars" ist laut Media Control die aktuelle Nummer eins in den deutschen Kinocharts: Über 846 000 Besucher haben den achten Teil der Science-Fiction-Saga zwischen Donnerstag und Sonntag gesehen. Insgesamt sind es damit jetzt rund 4,38 Millionen Zuschauer.

Und auch "Fack ju Göthe"-Hauptdarsteller Elyas M'Barek ist schon wieder mit seiner neuen Produktion in den Charts: "Dieses bescheuerte Herz" liegt aktuell mit knapp 316 000 Besucher in der zweiten Einspielwoche auf Platz zwei.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde