Midsommar

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Dani (Florence Pugh) ist nach dem tragischen Tod ihrer Eltern und ihrer psychisch labilen Schwester schwer traumatisiert. Auch bei ihrem Freund Christian (Jack Reynor) findet sie keinen Trost. Seine Freunde, die sich wie Christian zwischen Dissertation, Kiffen und Fressflashs dahintreiben lassen, raten ihm sogar sie abzuschießen. Auf Einladung von Kumpel Pelle (Vilhelm Blomgren) beschließen sie den Mittsommer-Feierlichkeiten in dessen Heimat beizuwohnen. Ungefragt schließt sich Dani ihren Plänen an, in der Hoffnung in der sommerlichen Idylle Schwedens etwas Entspannung zu finden. Doch hinter dem schönen Schein romantischer Sommersonnenwenden-Festivitäten einer kleinen naturverbundenen Kommune verbergen sich entsetzliche Rituale einer erbarmungslosen Sekte.

 Regisseur Ari Aster ("Hereditary") verpasst dem Horror-Genre mit „Midsommar“ ein neues Gesicht. Er versteht es, Schrecken und Ekel inmitten gleißenden Sonnenlichts, umgeben von malerischer Natur zu erzeugen. Ein schauriges Sehvergnügen, das lange im Gedächtnis bleibt.

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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

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Walter Mitty (Ben Stiller) arbeitet im Fotoarchiv des renommierten "Life"-Magazins und führt ein zurückgezogenes Leben ohne viele soziale Kontakte. Regelmäßig entflieht er seinem grauen Alltag und gibt sich Tagträumen hin, in denen er sich als echter Abenteurer oder unerschrockener Held sieht. Auch von einem gemeinsamen Leben mit Arbeitskollegin Cheryl (Kristen Wiig) träumt er nur, den Mut auf sie zuzugehen bringt er nicht auf. Doch als das Negativ des bekannten Naturfotografen Sean O’Connell (Sean Penn), das eigentlich die letzte Printausgabe des Magazin zieren soll, unauffindbar ist, beschließt Walter auf die Suche nach Sean zu gehen und muss dafür von New York nach Grönland, weiter bis nach Island und Afghanistan reisen.

Als Regisseur und Schauspieler von "Walter Mitty" stimmt Ben Stiller nachdenklichere Töne an, als man es von ihm gewohnt ist. Die Botschaft der Dramedy mag zwar einfach sein, dennoch weiß sie dank der imposanten Inszenierung als kurzweilige, anrührende Unterhaltung zu überzeugen.

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Die zwei Gesichter des Januars

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Athen zu Anfang der Sechziger: Amerikaner Rydal (Oscar Isaac) arbeitet als Reiseführer in der griechischen Hauptstadt. Als er so auf das Ehepaar Chester (Viggo Mortensen) und Colette MacFarland (Kirsten Dunst) trifft, ist er sofort von ihnen angetan. Während er sich von Colettes Eleganz angezogen fühlt, erinnert ihn der ältere Chester an seinen vor kurzem verstorbenen Vater. Die beiden laden ihn und seine Freundin Lauren (Daisy Bevan) zum Dinner ein, wo es zu einer folgenreichen Entwicklung kommt: Colette vergisst ihr Armband, Rydal fährt in das Hotel der MacFarlands und stößt dabei auf Chester, der einen bewusstlosen Körper über den Hotelflur schleift. Rydal eilt zu Hilfe und wird so selbst Teil eines Krimis.

Regisseur und Drehbuchautor Hossein Amini inszeniert, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Patricia Highsmith ("Der talentierte Mr Ripley"), einen unvorhersehbaren Thriller vor mediterraner Kulisse. Bebildert wird die Flucht der Protagonist*innen von Athen über Kreta nach Istanbul in wunderbar eleganter Film-Noir-Ästhetik.

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Mamma Mia! Here we go again

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Fünf Jahre nach der Handlung des ersten "Mamma Mia"-Teils findet sich Sophie (Amanda Seyfried) auf der (fiktiven) griechischen Insel wieder, auf der ihre Mutter Donna (Meryl Streep/Lily James) einst ihr Hotel eröffnete. Nach deren Tod plant Sophie nun die Wiedereröffnung, was sie mit einer großen Party zelebrieren möchte. Eingeladen sind nicht nur die alten Freundinnen Donnas (Christine Baranski und Juli Walters), sondern auch zwei ihrer potenziellen Väter – Harry (Colin Firth) und Bill (Stellan Skarsgård). Der dritte mögliche Papa, Sam (Pierce Brosnan), lebt mittlerweile ohnehin dort. Gleichsam fungiert die Fortsetzung jedoch auch als Prequel und erzählt von Donnas Vorgeschichte – wie sie auf der Insel gelandet ist und den Entschluss fasste, zu bleiben.

Die Story, die Regisseur und Drehbuchautor Ol Parker („Eine Hochzeit zu dritt“) im zweiten „Mamma Mia“-Teil präsentiert, liefert zwar nur wenig neues und dient in erster Linie dazu, weitere ABBA-Songs filmisch zu verwerten. Aber nicht nur für Fans des Kultfilms und/oder der Kultband lohnt sich das Einschalten. Als sonnenscheingeladene Gute-Laune-Unterhaltung ist der Film auch willkommene Abwechslung zum Corona-Chaos.

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Der Honiggarten – Das Geheimnis der Bienen

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Jean (Anna Paquin) ist als junge Ärztin in ihre kleine schottische Heimatstadt zurückgekehrt, um die Praxis ihres Vaters zu übernehmen. Dort begegnet man ihr mit Misstrauen, weil sie es bereits in den Fünfzigern wagt, als Frau als Medizinerin tätig zu sein. Doch in ihrem beinahe spirituellen Hobby, der Bienenzucht, fühlt sie sich aufgehoben. Von Arbeiterin Lydia (Holliday Grainger), die soeben von ihrem Mann verlassen wurde und ihren Sohn Charlie nun allein aufziehen muss, fühlt sie sich verstanden. Beide fristen nämlich ein Außenseiter-Dasein. Als Jean die von Geldnöten geplagte Lydia bei sich einziehen lässt, kommen sich die beiden Frauen schnell näher und ziehen damit den Zorn der Kleinstadt auf sich.

Regisseurin Annabel Jankel adaptiert den gleichnamigen Roman von Fiona Shaw nah an der Vorlage. Die Bienen und der heimische Honiggarten stehen dabei nicht nur immer wieder im Mittelpunkt, ihnen kommt im entscheidenden Moment eine nahezu magische Funktion zu. Trotz seinem übermäßigen Hang zum Pathos überzeugt der Film durch seine besonders atmosphärische Inszenierung und das nuancierte Schauspiels der Oscarpreisträgerin Anna Paquin ("Das Piano").

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Autorin:

Arabella Wintermayr hat Politikwissenschaft studiert und arbeitet als freie Redakteurin beim Fernsehen. Ihre Leidenschaft gilt Filmen und Serien, die sich an die großen Fragen der Gesellschaft trauen.



Autor: W&V Leserautor

W&V ist die Plattform der Kommunikationsbranche. Zusätzlich zu unseren eigenen journalistischen Inhalten erscheinen ausgewählte Texte kluger Branchenköpfe. Einen davon haben Sie gerade gelesen.