Digitalstrategie :
Gruner + Jahr will Neon zum Portal für Millennials ausbauen

Der Verlag baut den Digitalauftritt seiner jungen Marke Neon aus und investiert in Redaktion, technische Infrastruktur sowie Marketing.

Text: Frauke Schobelt

Anna-Beeke Gretemeier (l.), Chefredakteurin Stern Digital und Carina Laudage, Managing Director Stern Digital.
Anna-Beeke Gretemeier (l.), Chefredakteurin Stern Digital und Carina Laudage, Managing Director Stern Digital.

Gruner + Jahr baut den Digitalauftritt seiner jungen Marke Neon aus. Der Verlag erweitert die Stern-Digitalredaktion und investiert in die technische Infrastruktur sowie Marketing. 

Den Hut haben Anna-Beeke Gretemeier, Chefredakteurin Stern Digital und Carina Laudage, Managing Director Stern Digital, auf. Gretemeier erklärt die Zielsetzung: "Alles auf Neon! Wir wollen Neon zum erfolgreichsten Portal für Millennials machen. Klingt ambitioniert, aber wir glauben an die Kraft unserer Inhalte und die Stärke der Marke Neon." Unter dem Dach von Stern Digital entsteht ein neues Ressort, das Lea Kosch leitet. Die 28-Jährige kommt von der HuffPost Deutschland, wo sie bis Ende 2017 das Lifestyle-Team leitete.

Der Digital-Auftritt im Web und Mobile wird weiterentwickelt und erhält ein Re-Design mit einer klareren Optik. Aktuell erreicht das Angebot von Neon Digital nach Verlagsangaben 1,16 Millionen Unique User (AGOF daily digital facts Januar 2018) und erzielte im Dezember über vier Millionen Visits. Im Januar durchbrach das Portal die Fünf-Millionen-Grenze.

Carina Laudage: "Das enorme digitale Reichweitenwachstum von Neon innerhalb der letzten Monate zeigt uns, wieviel Potenzial in einem systematischen Ausbau steckt und dass es sich lohnt, weiter zu investieren." Ruth Fend, Chefredakteurin Neon Magazin: "Neon-Leser fühlen sich im Netz zuhause, und sie lieben Print. Zusammen bieten wir ihnen in beiden Welten eine gemeinsame Heimat. Und wir stärken uns gegenseitig: Neon Digital profitiert von dem klaren Profil und der Bekanntheit des Hefts. Der digitale Ausbau erhöht die Sichtbarkeit und Relevanz der Marke, was wiederum dem Magazin zugutekommt."