Laut der F.A.Z. bestätigte dies eine Joyn-Sprecherin folgendermaßen: "Wir werden unsere Kommunikation dahingehend anpassen und künftig auf die Verwendung des Wortes "Milf" verzichten. Auch an unserer Sendung werden wir, sofern möglich, Anpassungen vornehmen."

Der Werberat kann das Verfahren also einstellen: "Das Unternehmen hat die Werbung zurückgezogen und damit wird das Verfahren vor dem Werberat eingestellt", sagte Katja Heintschel von Heinegg, Leiterin des Werberats, gegenüber der F.A.Z. "Eine Rüge sprechen wir nur aus, wenn ein Unternehmen sagt: Wir halten trotz Beanstandung des Werberats an der Werbung fest. So weit ist es in diesem Verfahren ja gar nicht gekommen, der Werberat hatte wie üblich zunächst um Stellungnahme gebeten."



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Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.