Sein Bart, gewachsen in der Silicon Valley-Zeit:

"Morgens Pancakes, Mittags Burger mit Pommes – irgendwann hatte ich ein Drei-, Vierfach-Kinn. Ich hab das dann mit Peter Würtenberger besprochen. Aber dieses Kinn ging einfach nicht weg. Und deswegen wurde der Bart auch immer länger."

Zu seiner vermuteten Profilneurose ("Komm, Du wärst doch gerne so wie Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, im Fernsehen, so beliebt, so gutaussehend"):

"Bin ich etwa je in einer Talkshow gewesen?" "Aber nur, weil Du Schiss hattest, dass Du abkackst gegen Giovanni oder Strunz!"

Was war wirklich los bei der Affäre rund um Ex-Bundespräsident Christian Wulff? „Da hattest Du doch sicher deine Finger im Spiel?“

"Nein! Bin höchstens  manchmal ein bißchen hektisch, habe vielleicht die falsche Taste gedrückt…"

Was er mit Bild erreicht hat:

"Ich habe das Gefühl, ich habe Bild in die Mitte der Gesellschaft geführt." Diekmann/Haider: "Von wegen! Du hast Bild mit 4 Millionen Auflage übernommen und mit 2 Millionen abgegeben! Das hast Du gemacht - nicht in die Mitte, sondern von oben nach unten!"

Was passiert, wenn Springer-Vorstandschef Mathias Döpfer anruft und ihm sagt: „"Komm zurück, wir brauchen Dich"?

"Aber nur, wenn Bild nach Hamburg zurückgeht. Dann – sofort."



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde