Innovative Printwerbung :
Kampagne von IBC Solar wird erst sichtbar, wenn die Sonne scheint

Der Photovoltaik-Spezialist hat Anzeigen auf speziellem Papier und mit photochromer Farbe drucken lassen. 

Text: Leif Pellikan

Erst wenn die Sonne scheint, ist der Text in der Mitte sichtbar.
Erst wenn die Sonne scheint, ist der Text in der Mitte sichtbar.

Der Photovoltaik-Spezialist IBC Solar macht vor, wie innovative Printwerbung aussehen kann. Für die Kampagne hat das Münchner Designstudio und Produktionshaus Buzzin Monkey Motive konzipiert, die das Kampagnenmotto "Die echte Wahrheit" und das Thema Sonne richtig gut aufgreifen. Gedruckt wurden die Anzeigen auf speziellem Papier und mit photochromer Farbe. Der eigentliche Text wird erst sichtbar, wenn die Seite gegen das Licht gehalten wird - er ist auf die Rückseite gedruckt. Zu sehen waren die Anzeigen auf Karten, die der Süddeutschen Zeitung beigelegt waren und im Burda-Titel "Freemen's World". 

Es wird auch nicht einfach für das Unternehmen geworben, sondern IBC liefert im Sinne guten Content-Marketings Informationen zum Thema Solarstrom. "Solarstrom lohnt sich nicht, ist nicht nachhaltig oder nachts nicht verfügbar, noch immer sind diese und weitere Vorurteile weit verbreitet", so Conny Heiler, Director Brand Management & Communication bei IBC Solar. Alle Werbemittel lenken auf die Site DieEchteWahrheit.de. Dazu gehört auch ein Großplakat in München. Abhängig vom Einfallwinkel der Sonne auf das Plakat zeigen sich in einem gewissen Zeitfenster Kampagneninhalte und Zahlen zum Stromverbrauch. Parallel gab es Aktionen in Berlin un München, bei denen Passanten involviert wurden.  

Innovationen in der Printwelt werden auch heute auf dem W&V Future Summit Print 17 diskutiert. Mehr dazu im Liveblog

Youtube-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Autor:

Leif Pellikan
Leif Pellikan

ist Redakteur beim Kontakter und bei W&V. Er hat sich den Ruf des Lötkolbens erworben - wenn es technisch oder neudeutsch programmatisch wird, kennt er die Antworten. Wenn nicht, fragt er in Interviews bei Leuten wie Larry Page, Sergey Brin oder Yannick Bolloré nach.