Winterscheidt beteuerte, die Figur sei "gekommen, um zu bleiben. (...) Diese Statue wird immer hier stehen. (...) Das soll eine Pilgerstätte werden - für Dich, Klaas." Der 42-Jährige hatte zuvor entsprechende Andeutungen gemacht: "Ich habe mir sehr große Mühe gegeben - für etwas Einzigartiges. Ich habe mich wochenlang, wenn nicht sogar monatelang, mit der Stadt Berlin auseinandergesetzt." Die beiden Komiker hatten die 15 Minuten Sendezeit zur Primetime am Dienstag in der Spielshow "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewonnen.

Das Klaas-Denkmal wäre nicht die erste Kunst im öffentlichen Raum am Hauptbahnhof, die unter den Berlinern für Stirnrunzeln sorgt. Das "Rolling Horse", ein silbernes Pferd, das sich kreisförmig um ein angedeutetes Rad krümmt, zieht immer wieder Spott auf sich.

Christof Bock, dpa