Da saß er also im Pub, der Westworld-Botschafter namens Fred, philosophierte, sprach und bewegte sich recht natürlich - um schließlich, der Serienhandlung angemessen, doch eine kleine Fehlfunktion zu erleiden. Da war er aber auch persönlich betroffen, schließlich war das Thema des nachgebauten Menschen die bevorstehende Invasion der Humanoid-Roboter.

Den sehr realisitisch wirkenden Roboter haben Ingenieure bei Engineered Arts für den IPTV-Anbieter Now TV gebaut, Modell stand der 55 Jahre alte Tedroy Newell, wie der britische Mirror berichtet. Drei Monate lang bastelten die Techniker an Computercodes, einem Metallskelett, Haut und Haaren - alles basierend auf einem 3-D-Scan von Newell.

Am Ende sprach und bewegte sich der falsche Newell beinah wie der echte. Damit Fred interagieren konnte, steuerten ihn die Ingenieure mithilfe von Sensoren, eingebauten Kameras und Mikrofonen. Der britische Telekomkonzern BT verbreitet zugleich mit dem Westworld-Prank, dass laut Experten Typen wie Fred schon in rund zehn Jahren eine Art Bewusstsein und Gefühle haben werden ...

Zum Aufholen (die Serie ist sehenswert, wirklich): Staffel eins von "Westworld" bietet seit Frühjahr 2017 Sky (derzeit auf Abruf), sie ist außerdem beim Streaming-Abodienst Maxdome verfügbar und für ab 20 Euro bei Amazon Video und Videoload.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.