Kampagne zur Namensänderung :
N24 wird zur Welt

Angekündigt wurde es bereits 2015. Nun wird der Nachrichtensender N24 wirklich zu Welt. Die Umbenennung wird mit einer Kampagne von JvM kommuniziert.

Text: Susanne Herrmann

Ab 18. Januar wird der Nachrichtensender N24 zu Welt. Die Kampagne dazu ist ab dem heutigen 8. Januar zu sehen. Neben der Namensänderung soll sie die Botschaft vermitteln, dass sich sonst nichts ändert. So lautet der Slogan der Zuschauerkampagne: "Bleibt alles beim Neuesten". Die Motive zeigen die Stärken des Programms und seine zentralen Elemente, Nachrichten, Live-Berichterstattung und Dokumentationen.

Erstmalig, sagt der Konzern Springer, sei der Informationssender nun auf Plakaten (ab 15.1.) bundesweit sichtbar. Hinzu kommen Anzeigen, TV-Spots, sämtliche digitalen Werbemittel, eine Social-Media-Kampagne sowie Funkmaßnahmen. "Besser wenn der Name passt - N24 wird Welt", verkündet zum Beispiel der Spot, der im Fernsehen, auf Out-of-Home-Videoflächen sowie ab 11. Januar im Kino eingesetzt wird.

An Geschäftskunden wendet sich Welt mit einer anderen Botschaft. Zwar werden dieselben Bilder verwendet, doch mit der Schlagzeile "Einzigartig. Konsequent". Betont werden soll damit die Crossmedialität der Medienmarke, die aus dem Zusammenschluss von N24 mit Springer hervorgegangen ist. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit mit Jung von Matt/Spree und dem Team um Geschäftsführer Till Eckel. Die Agentur hatte den Pitch 2016 gewonnen.

Bei der Vereinheitlichung der Marken 2015 hieß es, der Sender N24 werde "so früh wie möglich umbenannt" - "aber erst, wenn wir sicher sein können, dass die Zuschauer der endgültigen Zusammenführung der Medien vertrauen". Die Logos der Welt-Angebote digital und in Print wurden bereits vor gut zwei Jahren überarbeitet.

Kristina Faßler, General Manager Marketing & Commercial Sales Welt, fasst den Prozess und seinen Abschluss so zusammen: "Zwei starke und erfolgreiche Marken bekennen sich zu ihrer Zusammengehörigkeit, tragen künftig einen Namen, schaffen so maximale Orientierung. Für unsere Zuschauer kommt das nicht überraschend. Ein mehrstufiger Prozess vom neuen Logo über die gemeinsame Website, das Design und die Kampagne haben den Weg dafür bestens bereitet."

Das Breaking-News-Motiv (oben), das Reporter Jens Reupert zeigt, kommt vom Fotodesigner Peter Funch. Der heute in New York lebende Däne fotografierte u. a. für den New Yorker, Politiken und Wired und wurde für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten. Und außergewöhnliche Werbekampagnen.