Im angelsächsischen Sprachraum besteht das Netflix-Portfolio zu 70 Prozent aus englischsprachigen Inhalten, die restlichen 30 Prozent erhalten in der Regel Untertitel. In diesen Ländern schaut sich ohnehin nur eine Minderheit der Nutzer Content aus nicht englischsprachigen Ländern an. Diejenigen, die es aber tun, ziehen dann meist die Originalversion mit Untertiteln vor.

Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für eine Synchronisation spielt natürlich wegen der im Vergleich zur Untertitelung verhältnismäßig hohen Kosten die Zahl der Abonnenten in den jeweiligen Märkten. Auch wenn die Nutzer muttersprachliche Inhalte vorziehen sollten. Dies gilt beispielsweise für Russland und die Türkei, wo Netflix bislang noch nicht über eine größere Marktpenetration verfügt. Der Anteil der Synchronisationen liegt in solchen Ländern deshalb nur zwischen 13 und 28 Prozent, was sich allerdings bei steigenden Abonnentenzahlen ändern dürfte.

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Franz Scheele
Autor: Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.