Video-Streaming :
Netflix will die Preis-Schmerzgrenze seiner Nutzer checken

Könnte man für ein Netflix-Abo statt 13,99 Euro auch 19,99 Euro verlangen? Das testet der Video-Streamingdienst derzeit mit cleveren Methoden aus.

Text: W&V Redaktion

Das Klickverhalten der Netflix-Nutzer wird zeigen, ob es tatsächlich noch Spielraum für Preiserhöhungen gibt.
Das Klickverhalten der Netflix-Nutzer wird zeigen, ob es tatsächlich noch Spielraum für Preiserhöhungen gibt.

Netflix-Nutzer könnten künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Denn neben den Abo-Modellen Basis, Standard und Premium lotet der Streaming-Dienst aktuell die Potenziale für die Preisstufe "Ultra" aus. Dabei testet Netflix mit verschiedenen Angeboten offenbar die Schmerzgrenze seiner Kunden. Während die einen das Ultra-Abo für 16,99 Euro im Monat abschließen können, müssen andere monatlich 19,99 Euro berappen, meldet das Handelsblatt.

Die Leistungen entsprechen denen der bisherigen kostenpflichtigen Abonnements. Doch die günstigeren werden in ihrem Angebot nun zurechtgestutzt. Auch hier scheint Netflix die Akzeptanz zu prüfen und spielt mit dem Weglassen von Services wie Simultan-Surfen auf zwei Geräten, Audio-Qualität oder HDR-Modus.

Bislang ist Netflix Ultra nur ein Test. Wer ein Abo abschließen wollen würde, landet beim Premium-Abo zum bisherigen Preis von 13,99 Euro monatlich. Das Klickverhalten der Nutzer wird zeigen, ob es tatsächlich noch Spielraum für Preiserhöhungen gibt.


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