Condé Nast :
Pause für Wired

Die Printausgabe der Lifestyle-Tech-Postille Wired wird vorerst eingestellt. Die Hintergründe der Condé-Nast-Entscheidung. 

Text: Katrin Otto

Der deutsche Verlag Condé Nast gibt die vorläufige Einstellung der Printausgabe von Wired bekannt. "Da wir aktuell die Markenstrategie von Wired neu aufsetzen, werden zumindest die beiden fürs erste Halbjahr 2018 geplanten Print-Ausgaben nicht erscheinen", sagte eine Verlagssprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Erhalten bleibt der Online-Auftritt wired.de.

Die Detailplanungen für die künftige Ausrichtung liefen noch, daher sei es etwas früh für weitere Details, so die Verlagssprecherin auf Anfrage von W&V.

Das Printmagazin war bisher vier Mal jährlich erschienen. Die nächste Ausgabe sollte am 1. März erscheinen. Publikationen mit Themenschwerpunkten könnten weiter Teil der Marke sein, so die Sprecherin. Was das für die Anzahl der Mitarbeiter heißt, ist noch nicht klar.

Wired hat seinen Ursprung in den USA und wurde 1993 in San Francisco gegründet. 1998 übernahm Condé Nast den Titel. Ab 2011 erschienen erste Testausgaben in Deutschland. 2014 startete Wired Germany am Redaktionsstandort Berlin. Themenschwerpunkte sind Technologie, Digitalkultur und Design.

Cover Wired

"Wired" nur noch digital


Autor:

Katrin Otto
Katrin Otto

ist Redakteurin im Medienressort. Sie schreibt über Radio, Außenwerbung, Kino und Film und freut sich über Empfehlungen für die Bücherseite. Wenn sie nicht in der Redaktion ist, ist sie auf Konzerten, im Kino oder im Wasser.


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