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Quartalszahlen:
ProSieben Sat.1 zieht gemischte Bilanz zum Jahresstart

Die ProSiebenSat.1-Gruppe hat im ersten Quartal vier Prozent mehr umgesetzt als vor einem Jahr. Doch rückläufige Werbeeinnahmen drücken auf den Gewinn.

Text:

9. Mai 2019

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze sieht sich mit seiner Strategie auf dem richtigen Weg.
ProSiebenSat.1-Chef Max Conze sieht sich mit seiner Strategie auf dem richtigen Weg.

Foto: ProSiebenSat.1

Die ProSiebenSat.1-Gruppe hat im ersten Quartal 913 Millionen Euro umgesetzt - vier Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres (881 Mio Euro). Dazu trug wesentlich das starke Wachstum in den Bereichen Content Production & Global Sales sowie Commerce bei: Diese Segmente konnten ihren Umsatz um 38 Prozent beziehungsweise 25 Prozent (portfolio- und währungsbereinigtes um 31 bzw. 14 Prozent) steigern.

Das Entertainment-Geschäft schwächelt dagegen: Hier verzeichnet ProSiebenSat.1 einen Umsatzrückgang um sieben Prozent (portfolio- und währungsbereinigt: minus vier Prozent). Rückläufige Werbeeinnahmen drücken außerdem auf den Gewinn: Das Adjusted-EBITDA (operativer Gewinn) ging im ersten Quartal um fünf Prozent auf 190 Millionen Euro zurück (Vorjahresquartal: 200 Mio Euro). Der bereinigte Konzernüberschuss stieg leicht um ein Prozent auf 94 Millionen Euro (Vorjahr: 93 Mio Euro).

ProSiebenSat.1-Vorstandschef Max Conze sieht Fortschritte bei der Umsetzung seiner Strategie. Er konzentriert sich jetzt auf die neue Streaming-Plattform Joyn. "Wir kommen bei unseren Technologie-Initiativen voran, insbesondere beim Thema Smart Reach, und arbeiten an einer einheitlichen Reichweitenwährung", sagt Conze. "Bei all dem werden auch strategische Partnerschaften in Deutschland und Europa ein wichtiger Hebel sein."

Für das Gesamtjahr strebt die Sendergruppe weiter einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich an - und eine Adjusted EBITDA-Marge zwischen 22 und 25 Prozent. Wegen anstehender Investitionen in das Entertainment-Geschäft rechnet der Konzern für das zweite und dritte Quartal aber jeweils mit einem deutlichen Ergebnisrückgang. (dpa/mw)


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