"Starte Interview!"

Mit dem Sprachbefehl "Starte Interview" können sich Hörer dann nahtlos in die Dialoge mit den jeweiligen Experten der Marken einklinken. Thorsten Otto, der das Native Format auch inhaltlich konzipiert und vorbereitet hat, unterhält sich dabei zwischen sechs und zwölf Minuten mit diversen Markenbotschaftern zu ausgewählten Themen.

Nach dem Ende des Interviews kehrt der Smart Speaker automatisch wieder zum zuvor gehörten Programm zurück. Das Gespräch kann aber auch früher mit einem Sprachbefehl abgebrochen werden.

Um die Werbewirkung des neuen Formats zu untersuchen, wird der Feldtest von einer Forschung begleitet, die die Akzeptanz des Formates und Werbewirkungsitems erhebt. Basis der Leistungsbewertung ist dabei die individuell definierte Kommunikationszielsetzung des Kunden.

Die ersten Test-Spots starten in Kürze

Der Test überprüft auch die Prozesse: Es wird untersucht, wie sich Native Audio-Formate zielgerichtet und kosteneffizient erstellen lassen. Außerdem wird abgeklärt, wie exakt sich native Inhalte auf die konkreten Kommunikationsziele einer Marke abstimmen lassen.

Der Rückkanal Sprache wird für Werbungtreibende in der Kommunikation mit ihren Kunden künftig eine große Rolle spielen, glaubt auch Frank Bachér, Geschäftsleiter Digitale Medien beim Vermarkter RMS: "Smart Speaker bieten Werbekunden ganz neue Möglichkeiten der Interaktion mit den Nutzern. Über die Sprache, der direktesten Kommunikationsform, können Hörer sich sofort über verschiedene Themen informieren."

Die erste Native-Audio-Kampagne geht im zweiten Quartal 2019 auf Sendung. Die ausgewerteten und aufbereiteten Ergebnisse werden dann zur Digitalmesse Dmexco im September dieses Jahren präsentiert.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde