Die französische Wettbewerbsbehörde hatte den Konzern daraufhin aufgefordert, mit den Verlagen über eine angemessene Vergütung zu verhandeln. "Die Behörde ist der Ansicht, dass Google seine Marktmacht bei allgemeinen Suchdiensten möglicherweise missbraucht hat, indem es Verlegern und Nachrichtenagenturen unfaire Geschäftsbedingungen auferlegte", so die Wettbewerbsbehörde damals.

Google betonte nun, es sei eine Priorität, eine Einigung mit den französischen Verlegern und Presseagenturen zu erzielen. Man werde die Entscheidung des Gerichts nun prüfen. Der Konzern hatte zuvor erklärt, man sei kurz vor einer Einigung mit dem Verlegerverband L'Alliance de la presse d'information général.