Recruiting :
So rüsten sich TV-Sender für die Zukunft

Daten- und Digitalspezialisten haben bei TV-Konzernen derzeit die Nase vorne - um Sender vom klassischen Werbegeschäft unabhängiger zu machen.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

So sieht der Digitale Wandel aus
So sieht der Digitale Wandel aus

TV-Sender stehen im Prinzip glänzend da. Nicht nur das Werbegeschäft brummt - sie haben auch rechtzeitig andere Geschäftsbereiche erschlossen, um sich weiter von Mediabudgets unabhängig zu machen.

Die Wege zum wirtschaftlichen Erfolg sind dabei recht vielfältig: Das geht zum einen über die Digitalisierung der Inhalte oder über Zukäufe von Digitalfirmen, zum anderen über die Erschließung ganz neuer Geschäftsfelder wie dem Handel von Gesundheitsprodukten und über ungewöhnliche Kooperationsmodelle - wie wir im Dossier "So sieht der Wandel im TV aus" aufzeigen.

Mit neuem Personal zukunftsfit

Die Beratungsfirma KPMG hat der Gattung Fernsehen übrigens unlängst in einer Studie attestiert, dass sie im Bereich "Digitale Transformation" die Nase weit vorne hat. Und wer in diesem Feld weiter in der ersten Liga mitspielen will, braucht das geeignete Personal.

Auch hier zeigt sich gerade das Fernsehen extrem flexibel. Längst werden geeignete Manager außerhalb der Gattung und auch außerhalb der Medienbranche gesucht; Mitarbeiter, die nicht nur von TV, Digital, Vermarktung und Vertrieb etwas verstehen, sondern auch von Daten und vom Umgang damit. Die Verbindung der Daten mit dem Bereich Vermarktung - das ist nun die große Herausforderung der Zukunft.

W&V zeigt im Dossier auf, wie sich die TV-Sender für die neuen Herausforderungen personell aufgestellt haben. Den Wandel bei Vermarktern finden Sie hier.

Übrigens: Hinter "Dossier" steckt ein neues Format zum Relaunch von W&V Online. Wir gehen damit regelmäßig bei wichtigen Themen in die Tiefe und freuen uns über Ihr Feedback. Mehr über den neuen Digitalauftritt von W&V auf Facebook und Twitter unter #rethought.


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.