Sieben regionale Beilagen

Eine stärkere Nähe sollen außerdem in Zukunft regionalen Ausgaben herstellen, die ergänzend hinzukommen: Jede Ausgabe enthält ein mindestens 20-seitiges, von den ADAC-Regionalclubs verantwortetes Supplement mit ergänzenden Informationen und Reportagen speziell aus der jeweiligen Region des Lesers. Sieben verschiedene Supplements werden dafür deutschlandweit produziert und distribuiert.

ADACReg

Ein neues Vertriebskonzept gibt es außerdem: Die ADAC Motorwelt kann künftig gegen Vorlage des Mitgliederausweises sowohl über die ADAC-Geschäftsstellen und Servicecenter bezogen werden. Wer so etwas nicht in seiner Nähe hat, kann alternativ den Weg zu Edeka und Netto antreten: Das Heft kann auch in diesen Märkten kostenlos abgeholt werden.

"Es gibt eine große Überschneidung zwischen den ADAC-Mitgliedern und Einkäufern bei Edeka- beziehungsweise Netto-Märkten", begründet Burkhard Graßmann, Geschäftsführer des Burda-Vermarkters BCN, diesen Schritt. Insofern erreiche der Titel die Leser mit Themen, die sie bewegen, "dort, wo sie sich bewegen". Diese tiefe Beziehung der Nutzer zum Produkt sei ein deutliches Plus – auch für die Werbekunden.

Konzept von Storyboard

Die strategische Partnerschaft zwischen Burda und dem ADAC ist noch relativ frisch: Sie wurde erst im Juli 2019 geschlossen. Demnach ist die Burda-Tochter BCN ab dem ersten Quartal 2020 als Generalunternehmer sowohl für Produktion, Herstellung und Druck als auch für Redaktion, Vermarktung, Marketing und Distribution zuständig. Der ADAC bleibt Herausgeber der Motorwelt und ist über den Chefredakteur Martin Kunz auch weiterhin inhaltlich verantwortlich. Das redaktionelle Konzept stammt von der Agentur Storyboard, die auch die laufende redaktionelle Produktion übernimmt. 

 


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde