Formel 1 :
Streaming-Kanal geht im Mai an den Start

Der offizielle Launch von F1 TV soll jetzt offiziell beim Großen Preis von Spanien stattfinden. Das Angebot kommt in zwei Preis-Varianten.

Text: Franz Scheele

Der Anfang des Jahres angekündigte neue Streaming-Kanal der Formel 1 mit dem Namen F1 TV geht mit dem Großen Preis von Spanien, der vom 11. bis 13. Mai in Barcelona stattfindet, offiziell an den Start. Dies gab das Management der Motorsport-Königsklasse am Rande des Großen Preises von China am vergangenen Wochenende in Schanghai bekannt.

Ursprünglich sollte der kostenpflichtige Live-Streaming-Kanal bereits zu Beginn der diesjährigen Rennsaison gelauncht werden, doch wurde der Start dann zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Das nächste Rennen in Baku/Aserbaidschan Ende des Monats soll nochmals in einer geschlossenen Beta-Version getestet werden.

Das F1-TV-Angebot wird es künftig in zwei preislich unterschiedlichen Varianten geben. Beim Premium-Angebot F1 TV Pro haben die Nutzer die Möglichkeit, das Rennen live und aus der Perspektive aller 20 Fahrer-Kameras zu verfolgen. Zudem können sie die Art, wie sie das Rennen verfolgen wollen, personalisieren.

Später in diesem Jahr sollen auch die FIA- Formel-2-Meisterschaft, die GP3-Serie sowie der Porsche Supercup in das Angebot integriert werden. Der Abo-Preis für die Premium-Variante wird bei 70 bis 150 Dollar pro Jahr liegen, beziehungsweise 8 bis 12 Dollar pro Monat.

Die preisgünstigere Variante F1 TV Access bietet eine Live-Radioübertragung, aktuelle Renndaten und nach dem jeweiligen Rennwochenende eine ausführliche Highlights-Berichterstattung. Zudem erhalten die Nutzer Zugang zum umfangreichen Video-Archivmaterial der Formel 1.

Gelauncht wird F1 TV zunächst in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch) in knapp 60 Ländern, darunter in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, der Türkei, den USA und in zahlreichen Ländern Südamerikas. Die Free-TV-Rechte hält in Deutschland RTL.


Autor:

Franz Scheele
Franz Scheele

Schreibt als freier Autor für W&V Online. Unverbesserlich anglo- und amerikanophil interessieren ihn besonders die aktuellen und langfristigen Entwicklungen in den Medien- und Digitalmärkten Großbritanniens und der Vereinigten Staaten.