Thomas Koch wünscht sich mehr Mut

Facebook hat vor wenigen Stunden Teile von Trumps Wahlkampagne von der Plattform genommen, weil sie mit Symbolen arbeiteten, die an die Kennzeichnung politischer Gefangener in den Konzentrationslagern der Nazis erinnerten. (Siehe hier ein Bericht mit Bild des Standard dazu) Die Posts hätten Regeln gegen die Verbreitung von "organisiertem Hass" widersprochen, erklärte ein Facebook-Sprecher am Donnerstag.

In Deutschland gibt es noch keine Initiative, Facebook zu boykottieren. Der Mediaberater Thomas Koch, tk-one, fordert genau das. In einem Tweet schreibt er: "Und jetzt bitte auch eine starke Stimme aus der deutschen Agenturszene. Neulich beim Pitch lehnte es eine Mediaagentur ab, Facebook zu empfehlen. Sagt es doch mal laut." Hier der Tweet:

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Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine.