Das EU-Parlament entscheide mit der EU-Urheberrechtsreform letztlich über die Zukunft aller Kreativschaffenden, so Thiemann. "Die Desinformation, mit der die Anliegen der Kreativen diskreditiert werden, trifft ganz besonders auch die über 500 kleinen und mittelständischen Verlagshäuser im VDZ." Diese helfe alleine den Technologiegiganten, die sich keinen Deut um die kulturelle Vielfalt scherten, die Deutschland und Europa ausmachten.

Die Positionen

Der Rechtsausschuss des Europaparlaments hatte sich am 20. Juni für ein europaweites Leistungsschutzrecht (LSR) für Presseverlage und für die umstrittene Einführung von Upload-Filtern ausgesprochen. Das EU-Parlament soll nun abstimmen, ob es mit dem aktuellen Gesetzesentwurf in Verhandlung mit den EU-Staaten tritt.

Kritiker sehen in den möglichen Neuregelungen - anders als die Verleger - eine Gefahr für das freie Internet.


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W&V Redaktion
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