Neben den deutschlandweiten Spots wird es Filme mit regionalen Bezügen in den Dritten Programmen der ARD sowie Radiotrailer geben. Darin erzählen Menschen von Ereignissen, die sie in den Programmen der ARD miterlebt haben, kombiniert mit Aussagen von Vertreterinnen und Vertretern des Senderverbunds. Die Spots verdeutlichen die Besonderheit der föderalen ARD-Familie: Die ARD ist multimedial, in der Region tief verankert und kann die Menschen in ganz Deutschland über ihr vielfältiges Hörfunk-, Fernseh- und Online-Angebot miteinander verbinden. 

Haltung zeigen und erklären

Die Aktionswebseite Wir sind deins, die einige der Spots zeigt, liefert auch Informationen zur Haltung der Rundfunkanstalt. "Die ARD dient der Gesellschaft. Dieses Selbstverständnis prägt die Arbeit unseres Medienverbunds. Maßstab und Ziel unseres Handelns ist es, unseren demokratischen, sozialen und kulturellen Auftrag bestmöglich zu erfüllen und nach den Bedürfnissen der Menschen auszugestalten. Für uns zählt nur der Beitrag zum Gemeinwohl."

Wert legen die Verantwortlichen darauf, dass die ARD "nicht nur senden", sondern auch "empfangen" wolle. Das bedeute, "Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen, um die Zukunft der ARD und ihrer Programmangebote gemeinsam zu gestalten". Bisherige Maßnahmen wie Veranstaltungen, Mitmach-Aktionen und im Social Web sollen ausgeweitet werden.
 
"Unser gemeinsamer freier Rundfunk leistet einen wichtigen Beitrag für unser Gemeinwesen und unsere Demokratie. Genau darüber wollen wir mit den Menschen, die unseren Rundfunk solidarisch finanzieren, ins Gespräch kommen", sagt MDR-Intendantin Karola Wille, die die Aktion in ihrem ARD-Vorsitz vergangenes Jahr ins Leben gerufen hatte. "Wir wollen zeigen, was uns zusammenhält, aber auch deutlich machen, dass ein unabhängiger freier Rundfunk keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir gemeinsam alles dafür tun sollten, ihn zu bewahren und für die Gesellschaft und jeden Einzelnen weiterzuentwickeln."


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W&V Redaktion
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