In den zehn Jahren seit der Bankenkrise hat - wie die meisten Magazine - die "Wirtschaftswoche" teils kräftige Einbußen in der Verkaufsauflage hinnehmen müssen. Lag die 2008 noch bei rund 95.000 Abos und um die 20.000 einzeln verkauften Heften (Verkaufsauflage: 180.000), ging das vor allem 2010, 2013 und 2015/16 deutlich zurück (deutlichster Einbruch: Verkaufsauflage minus 16 Prozent Q1/16 zu Q1/15). Im zweiten Quartal 2018 meldete die "Wirtschaftswoche" bei der IVW knapp 120.000 abgesetzte Exemplare, davon noch ca. 71.000 im Abo, gute 6000 im Einzelverkauf. E-Paper bietet die "Wiwo" seit 2012 an. Darauf entfallen im Q2 von der gemeldeten Auflage fast 30.000 Ausgaben, davon 27.000 im Abo. Die Zahl der Digitalabos nimmt in den vergangenen Quartalen noch immer stark zu, kompensiert aber nicht vollständig den Rückgang der Print-Abos.

"Wiwo" zahlt sich aus - Thema Zukunft: Kampagne der "Wirtschaftswoche".

"Wiwo" zahlt sich aus - Thema Zukunft: Kampagne der "Wirtschaftswoche".


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.