"Ich bin glücklich, als Chefredakteurin zur taz zurückzukehren", sagte Ulrike Winkelmann. "Es gibt für mich keine Zeitung, kein Medium wie die taz: so voller Idealismus, so lebendig und menschlich. Ich fühle mich geehrt, dass diese taz mir so viel Verantwortung übertragen möchte", so die 48-jährige Journalistin.

Auch die 52-jährige Barbara Junge hat ihre journalistischen Wurzeln in der taz, wo sie zunächst als Redakteurin und schließlich als Ressortleiterin der Berlin-Redaktion arbeitete. 2001 wechselte sie zum "Tagesspiegel", für den sie zuletzt als Washington-Korrespondentin tätig war. 2016 kam sie als stellvertretende Chefredakteurin zur taz zurück und begleitete den Transformationsprozess.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in einem ganz speziellen Team: drei Frauen, zwei Generationen und eine gemeinsame Leidenschaft. Für eine ganz besondere Zeitung, bei der wir alle unsere Wurzeln haben und zu der wir nach Ausflügen in andere Medien zurückgekehrt sind", kommentierte Barbara Junge ihre Berufung.

Katrin Gottschalk kam 2016 als stellvertretende Chefredakteurin zur taz. Zuvor hatte die 34-Jährige das feministische "Missy Magazin" als Chefredakteurin geleitet. In der taz verantwortete sie etwa den 2018 veröffentlichten Innovationsreport, den Bereich Suchmaschinenoptimierung und die Podcasts der taz. Im Rahmen des Zukunftsprozesses "Szenario 2022", der die taz auf eine Zeit ohne werktäglich gedruckte Zeitung vorbereitet, arbeitet sie bereits an der Entwicklung von Webseite und digitaler Tageszeitung als App.

Eine weitere Frau kommt im Juni zur taz zurück: Alina Lüllmann. Sie komplettiert das Trio in der Geschäftsführung des Verlags.

Nach viereinhalb Jahren verlässt der bisherige taz-Chefredakteur Georg Löwisch die taz Ende April, um zur "Zeit" zu wechseln, wo er das Ressort "Christ und Welt" leiten wird.



Annette Mattgey, Redakteurin
Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".