Sonderauswertung:
Webradio legt dank Corona-Effekt zu

Eine Sonderauswertung der ma IP Audio zeigt: In Zeiten von Corona wird Webradio deutlich mehr genutzt. Sämtliche Angebotsformen wurden in der Krise häufiger gehört als im Vormonat.

Text: Julia Gundelach

Mehr Zeit daheim - mehr Webradio
Mehr Zeit daheim - mehr Webradio

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) hat als Vorgriff auf die Veröffentlichung der kompletten Ergebnisse der ma 2020 IP Audio II, die am 03. Juni veröffentlicht werden, eine Sonderauswertung vorgenommen. Diese zeigt, wie sich die Leistung von Webradio in Zeiten von Corona entwickelt. Ergebnis: Sämtliche Angebotsformen werden in der Krise intensiver genutzt, als noch vor "Corona".

Steigerung von 20 Prozent

Im März 2020 wurden die teilnehmenden Angebote rund 450 Millionen Mal genutzt. Dies entspricht einer Steigerung der Sessions um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat Februar. Für den Leistungswert "Hörstunde" bedeutet dieser "Corona-Effekt" einen Zuwachs von 20,4 Prozent im Hörvolumen von Februar auf März. Die Corona-Situation bedingt im März zudem eine vermehrte Nutzung von Simulcast-Angeboten und Web-Only-Angeboten im Vergleich zum Februar.

Die ma IP Audio ist die Webradio-Nutzungsstudie der agma. Damit werden dem deutschen Werbemarkt vierteljährlich aktuelle Zahlen zur Nutzung von Online-Audio-Angeboten zur Verfügung gestellt, die Webradiohören vergleichbar, planbar und buchbar machen.



Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.


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