Neuer Bereich:
Wort & Bild gründet eine Beteiligungsgesellschaft

In der Isartal Ventures GmbH werden künftig die verlagsnahen Investitionen und Beteiligungsaktivitäten des Hauses gebündelt.

Text: Manuela Pauker

Wort & Bild-CEO Andreas Arntzen.
Wort & Bild-CEO Andreas Arntzen.

Die Wort & Bild-Verlagsgruppe aus Baierbrunn baut ihr Portfolio aus: Das Haus, das unter anderem als Herausgeber der Apotheken Umschau bekannt ist, hat jetzt eine Beteiligungsgesellschaft gegründet. Deren Name, die Isartal Ventures GmbH & Co. KG, bezieht sich auf den Standort des Hauses im Süden von München.

In Isartal Ventures werden künftig die verlagsnahen Investitionen und Beteiligungsaktivitäten der Wort & Bild-Verlagsgruppe gebündelt. Bislang sind das die Apotheken-Bestellplattform Curacado, das Apotheken-Informationsportal PTA Channel sowie der Anteil an der Initiative Pro AvO GmbH, die einen gemeinsamen Standard für digitale Lösungen im Apothekenbereich für Endkunden etablieren will.

Zugang zu neuen Technologien

Die neue Gesellschaft, die Florian Bongers leitet, plant langfristig den Erwerb von Anteilen junger Unternehmen innerhalb der deutschsprachigen Gesundheitsbranche. "Wir beteiligen uns mit Kapital und Media an jungen, interessanten Unternehmen, bringen unser Know-how und Netzwerk ein und möchten dabei besonders von anderen lernen. Mit dieser Strategie erschließen wir für den Wort & Bild Verlag neue, ergänzende Geschäftsfelder und sichern uns den Zugang zu vielversprechenden Menschen und Technologien", so Andreas Arntzen, CEO der Wort & Bild-Verlagsgruppe.

Ein weiteres Ziel sei es, "die digitale Transformation im Gesundheitsmarkt im Sinne und Interesse der Apotheker mitgestalten. Unsere Beteiligungen sollen helfen, noch mehr Service und Unterstützung für die Apotheken vor Ort anbieten zu können", so Arntzen.

 


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde


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