Vor den Geisterspielen:
So wichtig ist den Deutschen der Sportkonsum

An diesem Samstag legt die Fußball-Bundesliga nach der Corona-Zwangspause wieder los. Wie groß das Interesse der Fans an den Geisterspielen ist, zeigt diese aktuelle YouGov-Umfrage.

Text: Markus Weber

Motiv aus einer früheren Sky-Kampagne: Im Moment geht es für die Kicker nur um die Meisterschale (zweite von links).
Motiv aus einer früheren Sky-Kampagne: Im Moment geht es für die Kicker nur um die Meisterschale (zweite von links).

Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten gibt in der YouGov-Umfrage an, den eigenen Sportkonsum bei Live-Veranstaltungen und TV-Übertragungen nicht zu verändern. Jeder Zehnte (12 Prozent) plant, zukünftig weniger Sportveranstaltungen vor Ort als bisher zu besuchen beziehungsweise anzuschauen. 15 Prozent der Deutschen wollen die Spiele zunächst vor dem Bildschirm verfolgen, um große Menschenansammlungen zu vermeiden. Bei der repräsentativen Erhebung wurden 1.900 Personen ab 18 Jahren im Mai 2020 befragt.

Für knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) ist die Wahrscheinlichkeit, zukünftig bei Sportveranstaltungen live zuzuschauen, im Vergleich zur letzten Saison geringer. Für genauso viele ist dies weder wahrscheinlicher noch unwahrscheinlicher. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) enthält sich der Frage. Nur einer von zehn (11 Prozent) gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit größer sei, künftig bei Live-Sportevents zuzuschauen als in der letzten Saison.

Für jeden Fünften sind Sportevents wichtig für die Lebensqualität

22 Prozent der Deutschen geben an, dass der Besuch von Live-Sportereignissen sehr oder eher wichtig für die allgemeine Lebensqualität sei. Dies sagen Männer häufiger als Frauen (28 vs. 17 Prozent). Für drei von fünf Deutschen (62 Prozent) wiederum ist er nicht sehr oder überhaupt nicht wichtig. Hierbei sagen Frauen (48 Prozent) häufiger als Männer (36 Prozent), dass ihnen der Besuch überhaupt nicht wichtig sei. 16 Prozent der Befragten machen dazu keine Angaben.

Wie Sponsoren trotz leerer Ränge im Stadion ihr Zielpublikum während der Geisterspiel-Saison erreichen, können Sie hier nachlesen.

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Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.


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