Beliebtestes Netzwerk ist bei den Unternehmen aus USA, Deutschland und Frankreich Facebook. Fast 15 Millionen Abonnenten verzeichnen die US-Unternehmen im Schnitt auf dieser Plattform, in Deutschland sammeln sich rund 3,5 Millionen Follower unter den Firmenaccounts, in Frankreich rund 3,1 Millionen. Großbritannien tickt etwas anders: Dort ist Linkedin am beliebtesten. Auf der Business-Plattform erreichen die Konzerne im Schnitt 1,2 Millionen Follower. 

Immerhin: Adidas in den Top 5

Gemessen an der Anzahl an Followern sind die Unternehmen des Dow Jones den anderen Leitindizes weit voraus: Nike (170 Millionen), Coca-Cola (113 Millionen), McDonalds (89 Millionen) und Walt Disney (84 Millionen) führen das Ranking der beliebtesten Unternehmen deutlich an. Auf Platz fünf folgt mit Adidas die erste deutsche Firma: 70 Millionen Follower versammeln sich unter deren Social Media-Accounts. 

Hinsichtlich der Anzahl der Posts auf den jeweiligen Accounts steht die britische Supermarktkette Tesco mit knapp 2,4 Millionen Beiträgen an der Spitze. Auf Platz zwei der aktivsten Unternehmen folgt McDonald's mit 650.000 Beiträgen sowie mit Walmart eine weitere Supermarktkette (570.000). 

"Die Präsenz in sozialen Netzwerken ermöglicht den Unternehmen neben Direktmarketingoptionen wie E-Mail oder Chat, in direkten Kontakt mit Aktionären, Kunden und anderen Interessierten zu treten", sagt Maximilian Modl, Managing Director Sendinblue Deutschland. Bei der durchschnittlichen Anzahl an Posts zeige sich jedoch, dass die größten deutschen Konzerne dabei international hinterherhinken. Sein Fazit: Die DAX30-Konzerne könnten ihre Social-Media-Aktivitäten durchaus noch weiter ausbauen. "Insbesondere in der Kommunikation mit jüngeren Zielgruppen kann dies von großem Vorteil sein."

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Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde