Print und TV weiter unter Druck

Die großen Verlierer bleiben laut der Umfrage weiterhin gedruckte Zeitungen und Zeitschriften: Die Hälfte aller Befragten geht davon aus, dass 2021 weniger Geld in Print investiert wird. Geringere Budgets werden auch für das Radio und die Außenwerbung prognostiziert. Klassisches TV könnte ebenfalls leichte Einbußen verzeichnen: Zwar wollen sechs Prozent der Interviewten in ihrem Unternehmen nächstes Jahr mehr Geld für Fernsehwerbung ausgeben - knapp 12 Prozent wollen jedoch weniger investieren. 

Die Studie, die von 18. August bis 8. September erhoben wurde, soll zugleich Diskussionsgrundlage für weitere Beobachtungen von internationalen Experten sein. Sie werden bei der Dmexco@home, die am 22. und 23. September über die Bühne geht, ihre Prognosen abgeben.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde