"Anstatt das hundertste Plakat mit einer Kreditkarte und einem Smartphone zu zeigen, erzählen wir die Geschichte einer längst überfälligen Evolution", sagt Stephanie Bowker, Head of Marketing bei Spendesk. Den Dinosaurier-Motiven stehen zufrieden dreinblickende "moderne" Menschen gegenüber, die die Lösung von Spendesk nutzen. Die Botschaft: Sei kein Dinosaurier.

Die Kampagne "Evolution" umfasst neben einer vierwöchigen Out-of-Home-Präsenz in Berlin auch diverse digitale und Social-Media-Maßnahmen, die bis Ende Mai laufen werden. Plakate in Paris und London sind für Ende März/Anfang April geplant. Die digitalen Kampagnen in Frankreich und UK laufen ab 16. März bis Ende Mai.

Abrechnung per Klick

"Wir wollen das Bezahlen am Arbeitsplatz so einfach machen wie im Privatleben", sagt Gründer und CEO Rodolphe Ardant. "Anbieter wie N26 haben den Alltag vieler Menschen schon stark vereinfacht – aber die meisten Unternehmen managen ihre Ausgaben immer noch so, als wäre es 1995. Geteilte Firmenkreditkarten, manuelle Reisekostenabrechnungen und die berüchtigte Portokasse sind nur einige Beispiele. Das wollen wir ändern", sagt Ardant.

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Spendesk bietet virtuelle und physische Karten als Zahlungsmethoden, kombiniert mit "intelligenten" Freigabeprozessen für Käufe. Zahlungsbelege können automatisch per App gesammelt und weiterverarbeitet werden, auch die Rechnungsverwaltung erfolgt komplett digitalisiert. Finanzteams haben Zugriff auf Echtzeit-Analysen aller Ausgaben.

Wachstumsmarkt Deutschland 

In einer Finanzierungsrunde konnte Spendesk kürzlich 35 Millionen Euro einsammeln. Damit soll vor allem das internationale Wachstum vorangetrieben werden, mit Fokus auf den deutschen Markt. Für die neu gegründete Spendesk GmbH in Berlin soll in den nächsten Monaten ein Team von 30 bis 50 Mitarbeitern aufgebaut werden.

"Deutschland ist aktuell der am schnellsten wachsende Markt für uns mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 500 Prozent", erklärt Ardant. "Die Nachfrage nach einer modernen Lösung für das Ausgabenmanagement ist besonders hoch, da viele traditionelle Prozesse sehr umständlich sind und auch nicht wirklich sicher."



Autor: Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.