Neue AGBs von WhatsApp

Die neuen Möglichkeiten zur Kommunikation mit Unternehmen waren laut Facebook der Kernpunkt der neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp, die Mitte Mai in Kraft traten. Sie sorgten für Debatten und eine Abwanderung von Nutzern, weil Kritiker und Datenschützer warnten, der Mutterkonzern Facebook könne damit Zugriff auf mehr Daten von WhatsApp bekommen. WhatsApp wies das stets zurück.

Für Nutzer, die den neuen Regeln nicht zustimmen, sollen grundlegende WhatsApp-Funktionen entgegen ersten Ankündigungen nicht eingeschränkt werden. Für die Nutzung der neuen Möglichkeiten zum Austausch mit Unternehmen wird die Zustimmung aber erforderlich sein.
Die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden ist das Vorhaben, mit dem Facebook schließlich Geld mit WhatsApp verdienen will.

Das weltgrößte Online-Netzwerk übernahm WhatsApp 2014 für am Ende rund 22 Milliarden Dollar. Mit dem Kauf nahm Facebook zwar einen potenziellen Rivalen vom Markt, der Dienst trug bisher aber wenig zum Konzerngewinn bei. Zeitweise wurde über Werbung im «Status»-Bereich von WhatsApp nachgedacht, wo Nutzer Fotos und Videos für einen Tag mit ihren Kontakten teilen können. Die Idee wurde dann aber auf Eis gelegt. (dpa/st)



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Autor: W&V Redaktion

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