Bei den Online-Sessions zeigt der Apple Support, wie ein Mac bedient und eingerichtet wird. Einige Sessions werden in Gebärdensprache übersetzt.

Bei den Online-Sessions zeigt der Apple Support, wie ein Mac bedient und eingerichtet wird. Einige Sessions werden in Gebärdensprache übersetzt.

Notizzettel-Drucker für Alexa

Amazon hat ein interessantes neues Zubehör vorgestellt. Im Rahmen des Build-It-Programms, bei dem der Konzern das Crowdfunding für die Entwicklung von Produkten nutzt, hat Amazon herausgefunden, dass es einen Markt für einen Alexa-Drucker gibt. Der "Smart Sticky Notes Printer" wird an Echo-Speaker angebunden und druckt kleine Zettel wie Notizen oder Einkaufslisten. Alexa ist integriert. Der User könnte zum Beispiel "Alexa, drucke meinen Einkaufszettel" sagen. Auch To-Dos, Sudokus und Puzzles werden in der Beschreibung erwähnt. Im Sommer dieses Jahres wird der Drucker dann auf den Markt kommen. Derzeit wird der Lieferzeitraum mit "zwischen Juli und September" von Amazon noch vage definiert. Das Gerät wurde schon so häufig vorbestellt, dass es von Amazon als "Bestseller No.1 in Drucker" gebranded wird. Der Preis: 90 US-Dollar (umgerechnet 74 Euro). Als nächste Alexa-Zubehörprodukte könnten eine Kuckucksuhr (80 US-Dollar/65 Euro) sowie eine Waage mit Alexa-Anbindung (35 US-Dollar/29 Euro) auf den Markt kommen.

Der kleine Thermal-Drucker benötigt weder Tinte noch einen Toner.

Der kleine Thermal-Drucker benötigt weder Tinte noch einen Toner.

DIY: Mixtape aus Spotify-Playlist basteln

Die Website Send a Mixtape bringt Erinnerungen an die guten Zeiten der Musikcassetten zurück, genauer der Mix-Tapes. Auf der Site ist es möglich, ein Mixtape aus Papier zu erstellen. Die Bastel-Anleitung wird als PDF ausgedruckt, danach gefaltet und zusammengeklebt. Das fertige Projekt sieht dann wie eine Musikcassette aus. Darauf ist ein QR-Code abgedruckt. Dieser verlinkt auf eine Playlist bei Spotify, Apple Music, Deezer oder ein YouTube-Video. Der Absender der Mixtape-Botschaft gibt die URL vor. Anschließend wird nur noch die Mailadresse mit dem Link angegeben. Dann lässt sich das individuelle Mixtape an die eigene Adresse schicken oder als Geschenk an einen Freund oder eine Freundin. Das Mixtape kann natürlich auch direkt heruntergeladen werden. Eine nette Retro-Geschenkidee – oder etwas fürs eigene Cassetten-Regal...

Mit einem selbstgebastelten Mixtape bleiben Freunde auch in Corona-Zeiten musikalisch und mit Abstand in Kontakt.

Mit einem selbstgebastelten Mixtape bleiben Freunde auch in Corona-Zeiten musikalisch und mit Abstand in Kontakt.

Das steckt hinter der Playstation VR für die PS5  

Sony hat einen ersten Blick auf ein VR-Headset für die PS5 gewährt. Virtual Reality ist aktuell ein Nischen-Produkt. Allerdings können sich immer mehr Nutzer dafür begeistern. Mit einem neuen VR-Headset sollen bald auch Playstation-Kunden versorgt werden. Sony spricht in der Ankündigung von einer "ultimativen Unterhaltungs-Erfahrung". Das Produkt setzt auf dem VR-System der PS4 auf. Allerdings werden viele Verbesserungen versprochen. Bis zum Verkaufsstart wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Die Macher erklären, dass das VR-Headset "sicher nicht mehr 2021" in den Handel komme. Auch Informationen zum Preis oder zu konkreten Features fehlen noch.

Bekannt wurde nur, dass die Auflösung verbessert werden soll und die Einrichtung ganz einfach von der Hand gehen werde. Ein kleines Kabel reiche für die Verbindung zur PS5. Kabelsalat würde damit der Vergangenheit angehören. Der neue DualSense-Controller soll über haptisches Feedback verfügen. Man werde, so Sony-Manager Hideaki Nishino, "alles von der Auflösung und dem Sichtfeld bis zum Tracking und der Eingabe" optimieren. Weitere Infos folgen im Laufe des Jahres. Bilder oder gar Preview-Videos hat Sony noch nicht bereitgestellt. Die erste Playstation VR, 2016 erschienen, bleibt vorerst weiter im Handel, derzeit zahlt man rund 300 Euro im Netz.

Die beste Whitney Houston aller Zeiten

Daft Punk ist Geschichte. Whitney Houston leider auch schon – die US-Sängerin verstarb bereits im Februar 2012 im Alter von nur 48 Jahren. In einem neuen Kurzclip, der aktuell im Netz viral geht, wird "I will always love you", einer der größten Hits von Whitney, ganz besonders naseweis interpretiert. Gesungen wird der Titel von einem: Nasenloch! Das Netz jubelt und schon kommen erste Bitten, berühmte Songs auch mit anderen Körperteilen nachzusingen. Würden wir auch zeigen. Aber nicht jedes Körperteil, keine Sorge...

Damit wünsche ich einen beweglichen Mittwoch. Bis morgen bei TechTäglich.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.