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Tipps: Diese sieben Apple-Produkte sollten Sie jetzt NICHT kaufen!

Kauf-Tipps in Sachen Apple sind allgegenwärtig. Das US-Magazin ZDNet dreht den Spieß jetzt um – und liefert Anti-Kauf-Tipps für sieben Apple-Produkte, bei denen Interessenten momentan zumindest abwarten sollten. In den meisten Fällen liegt das daran, dass verbesserte Nachfolger ins Haus stehen. Das ist die "Nicht kaufen-Liste"der Tech-Experten:

– MacBook Pro: Das 13-Zoll-Modell mit Apples neuem M1-Chip dürfte noch dieses Jahr einen 14-Zoll-Nachfolger bekommen. Und im 16-Zoll-Pro werkelt derzeit noch veraltete Intel-Technik. Käufer sollten auf die neue Generation des MacBook Pro im eckigeren Design à la iPad Pro mit noch schnelleren M1X-Chips warten, die in den nächsten Monaten ansteht.

– iMac Pro: Apples teuerster Desktop-Rechner (ab 5.499 Euro) wurde seit Dezember 2017 nicht mehr aktualisiert, und bietet mittlerweile zu wenig Leistung fürs viele Geld. Ein M1-Update ist überfällig.

– Apple TV: Das HD-Modell (159 Euro) und die 4K-Variante (ab 199 Euro) sind seit 2015 bzw. 2017 unverändert. Ein neues Apple TV mit stärkerer Hardware, besserer Grafik und mehr Funktionen soll 2021 kommen.

– iPad mini: Technisch veraltet, und ab 449 Euro teurer als Apples aktuelles und größeres Standard-iPad (ab 379 Euro). Ein mini mit dünnerem Rahmen ums Display und bis zu 9 Zoll könnte noch im März erscheinen.

– HomePod: Der Siri-Lautsprecher, der nur per WLAN in Apple-Netzen funktioniert, blieb seit seiner Premiere Anfang 2018 unverändert. Hier lohnt es sich, abzuwarten, was Apple für einen Nachfolger plant.

– AirPods: Die Standard-Variante der weißen Ohrstöpsel hat Apple letztmals vor zwei Jahren erneuert. Die dritte Generation dürfte bald kommen und mit Silikon-Aufsätzen besser im Ohr sitzen. Aktive Geräuschunterdrückung bleibt aber den AirPods Pro vorbehalten.

– iPod touch: Der letzte iPod im Apple-Angebot, das "iPhone ohne Telefon", ist im Smartphone-Zeitalter kein Kauftipp mehr – und ab 229 Euro auch zu teuer.

Mehrere Apple-Produkte wie der iMac Pro sind derzeit nicht zu empfehlen.

Mehrere Apple-Produkte wie der iMac Pro sind derzeit nicht zu empfehlen.

Netflix bringt TikTok für Filme und Serien

Der schnelle Zwischendurch-Videospaß von TikTok wurde schon mehrfach kopiert – unter anderem mit den "Reels" von Instagram. Nun springt überraschend auch Netflix, das eigentlich auf Unterhaltung spezialisiert ist, die mehr Zeit erfordert, auf den TikTok-Zug auf. Unter dem Motto "Willst Du mal was Lustiges sehen?" bringt die neue Funktion „Fast Laughs“ Videoschnipsel zum Instant-Lachen in die Netflix-App. Zu sehen sind darin Ausschnitte aus Filmen, Serien und Standup-Shows von Jerry Seinfeld bis Ali Wong, die Netflix auch im Lang-Format anbietet. Wer Spaß an einem Clip hat, kann den Inhalt auf seine Wunschliste setzen, und später komplett anschauen.

Das Netflix-TikTok bietet jeden Tag bis zu 100 neue Clips und soll damit für viel Abwechslung sorgen. "Wir sind immer auf der Suche nach neuen Wegen, um unsere Mitglieder zu unterhalten und ihnen das Entdecken zu erleichtern", heißt es dazu laut The Verge von Patrick Flemming, der bei Netflix Produktinnovationen verantwortet. iOS-Nutzer in englischsprachigen Ländern wie den USA, Kanada und Großbritannien finden die "Fast Laughs" ab sofort als neuen Menüpunkt in der Netflix-App. Android soll folgen.

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Nie mehr Aquaplaning beim Autofahren – dank 5G

Kaum eine andere Gefahr fürchten Autofahrer mehr als Aquaplaning. Wenn sich bei Geschwindigkeiten ab etwa 60 km/h ein Wasserkeil unter den Reifen bildet, schwimmt das Auto auf. Das Fahrzeug reagiert dann weder auf Lenken noch auf Bremsen. Das bedeutet höchste Unfallgefahr. Die Auto-Zulieferer Bosch und Italdesign wollen dem Aquaplaning jetzt den Garaus machen, mit dem "Easyrain AIS Anti Aquaplaning System", das bereits ab 2024 in neue Autos eingebaut werden könnte. Die Funktionsweise des Systems, von dem Auto, Motor und Sport berichtet, ist dabei bestechend einfach: Sobald Aquaplaning droht, zersprühen zwei Wasserdüsen vor den Vorderrädern den glatten Wasserfilm auf der Straße – und die Reifen finden wieder sicheren Halt.

Das benötigte Wasser kommt dabei aus dem Scheibenwasch-Behälter. So simpel das Prinzip ist, so schwierig ist die Aufgabe, exakt den richtigen Sprüh-Zeitpunkt zu finden. Dabei nutzt Easyrain 5G-Technologie, um Sensoren im Auto drahtlos miteinander zu vernetzen – und um von anderen Autos, die auf der gleichen Strecke unterwegs sind, live und in Echtzeit zu erfahren, an welchen Stellen genau Aquaplaning-Gefahr herrscht. In Versuchen mit einem umgebauten Audi A6 reduziert Easyrain das Risiko des Aufschwimmens auf bis zu 5 Prozent der bisherigen Werte. Audi, Fiat-Chrysler, Renault und McLaren haben laut AMS bereits Interesse angemeldet.

Gezieltes Sprühen soll bei Easyrain Aquaplaning verhindern.

Gezieltes Sprühen soll bei Easyrain Aquaplaning verhindern.

Twitch schafft Frauen doch nicht ab

Das geschlechterinklusive Gendern in unserer modernen Sprache ist ein ebenso heikles wie umstrittenes Thema. Das musste jetzt auch Amazons Spiele-Streamingdienst Twitch erfahren, der eine innovative und genderneutrale neue Bezeichnung für Frauen einführen wollte. Statt "Women" sollte es dort "Womxn" heißen – ein Wort, das auch Trans-Personen einschließen sollte. Nach Protesten aus der LGBTQ+-Gemeinde hat sich Twitch nun aber wieder von diesem Plan verabschiedet.

Hauptkritikpunkt an den "Womxn" war laut dem Standard aus Österreich, dass dadurch erneut zwischen "echten" Frauen ("Women") und Trans-Personen ("Womxn") unterschieden wird. In einem Tweet entschuldigte sich die Amazon-Tochter jetzt: "Ursprünglich wollten wir ein Wort verwenden, das die Unzulänglichkeit der geschlechtsspezifischen Sprache anerkennt. Nachdem wir jedoch direkt von Ihnen gehört haben, einschließlich Mitgliedern der LGBTQIA+-Community auf Twitch, werden wir in Zukunft die Schreibweise ‚Frauen’ verwenden." Ergänzend heißt es: "Wir lernen noch immer dazu."

Sprachlich nicht ganz so kompliziert wird es ab morgen, wenn der Kollege Michael Gronau aus Berlin an dieser Stelle wieder für drei Tage die spannendsten Tech-News präsentiert. Viel Spaß an alle Leserinnen und Leser!

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Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.