"Mit Vaha investieren wir an der Seite von sehr erfolgreichen Investoren in ein exzellentes Gründerteam mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Sports und Fitness", sagt Oliver Frenz, Head of Porsche Ventures Region Europe & Israel. "Porsche Ventures baut damit sein Portfolio in einem neuen Marktsegment weiter aus." Die Stuttgarter halten bereits einen Anteil  an dem US-Start-up Playbook, das eine digitale Fitness-Plattform betreibt.

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Porsche Ventures wurde 2016 gegründet und investiert weltweit in innovative Technologien und Geschäftsmodelle. Im Visier hat der Sportwagenhersteller insbesondere Beteiligungen an jungen Firmen, die sich in der Früh- und Wachstumsphase befinden. Mit dem Investment in Vaha ist Porsche Ventures nun an mehr als 20 Unternehmen beteiligt. "Unser Risikokapital-Arm entwickelt sich sehr positi", berichtet Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG.

Wichtige Impulse zur Innovation

Porsche Ventures ist inzwischen weltweit an sechs Standorten aktiv, etwa 20 Personen sind in den Bereichen Scouting, Investments und Venture-Entwicklung tätig. Hierfür stellt die Porsche AG einen Investitionsrahmen von jährlich bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Die Investitionen würden sich nicht nur in strategischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht auszahlen, betont Meschke: "Sie generieren wichtige Innovations- und Investitionsimpulse – und leisten bereits einen wachsenden Wertbeitrag."

Vaha wurde von Valerie Bures-Bönström, die zuvor die Fitnessstudiokette Mrs. Sporty ins Leben gerufen hatte, gegründet. Sie freut sich über den Einstieg von Porsche Ventures: "Wir sind sehr glücklich, Porsche an unserer Seite zu haben. Dadurch ergeben sich zusätzlich tolle Möglichkeiten der Kooperation." Zumal ihre bisherigen Marketing-Ideen für den smarten Spiegel von Corona über den Haufen geworfen wurden: Weder die persönliche Präsentation bei potenziellen Kunden zu Hause noch Popup-Stores in Einkaufszentren waren bisher möglich.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde