Inzwischen können Snapchat-Nutzer ihre Avatare auch direkt in der Haupt-App individualisieren. Im Jahr 2017 kamen die ersten 3D-Bitmojis und Snapchat ermöglichte es den Nutzern, sie in AR-Kontexten zu verwenden. Zudem wurde mit dem "Bitmoji Kit" eine Plattform für externe Entwickler geschaffen, die es ermöglichte, dass Nutzer ihre Bitmojis auch als Profilbilder für andere Apps nutzen konnten.

"Bitmoji TV" könnte eine hohe Anziehungskraft haben

Als Vorgänger von Bitmoji TV wurden die "Bitmoji Stories" eingeführt, in denen Nutzer Comic-Bilder mit ihren Avataren anfertigen konnten - allerdings nur mit rudimentären Animationen. "Bitmoji TV" könnte eine hohe Anziehungskraft für Nutzer haben, aber nur, wenn die Avatare regelmäßig in Meme-würdige Situationen geraten. Wirken die Inhalte zu kindisch oder langweilig, werden die Nutzer genervt abwinken. Snap wäre also gut beraten, nicht nur in Technik, sondern auch in die besten Produzenten solcher Inhalte zu investieren. Ab Februar 2020 wird man sehen, ob der Messaging-Dienst das beherzigt.



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Autor: W&V Redaktion

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