Als Konsequenz der ständigen Erreichbarkeit und der stets zur Verfügung stehenden Ablenkung haben sich seit der Verbreitung des Internets bei vielen Menschen die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt. Man geht außerdem davon aus, dass sich durch diese Entwicklungen die Gehirnphysiologie verändert, womit ebenso umzugehen ist.

Auch für Führungskräfte stehen durch die Digitalisierung Verschiebungen in den Hierarchien und Prozessen an. Chefs haben nicht mehr den alleinigen Anspruch, wenn es um Wissen, Fakten und Informationen geht, da es online viele Quellen gibt, die auch den Arbeitnehmern zugänglich sind. Außerdem sind häufigere Bestandsaufnahmen wichtig: wie sehen die Arbeitsabläufe, Unternehmenskultur und Kommunikationwege aus? Gibt es technische Probleme? Und was können wir verbessern?

Die Chancen mentaler Digitalisierung

Digitalisierung auf der technischen und auf der mentalen Ebene lohnt sich für jedes Unternehmen. Diese Prozesse erfordern zwar auch Investitionen, zahlen sich aber auch aus. Unternehmen erhalten durch Digitalisierung eine gewisse Transparenz, sind aber dadurch auch sichtbarer für potenzielle Kunden. Vorgesetzte, Manager, Geschäftsführer, aber auch kluge Mitarbeiter können ihre Karriere durch diese Entwicklungen pushen, manchmal sogar eine richtige Rakete zünden, die sie an die Spitze eines Unternehmens befördert.

Jeder muss die Chancen, die durch Digitalisierung entstehen, selbst erkennen und nutzen. Und um es mit Napoleon Hill zu sagen: "Edison scheiterte 10.000 Mal, bevor er das elektrische Licht erschuf. Sei nicht entmutigt, wenn du ein paar mal scheiterst." Es wird auf diesem Weg bestimmt auch Fehler in der Strategieplanung geben - entscheidender ist aber das mental digitale Bewusstsein.

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Daniel Tuchscherer verfolgt seit 1997 eine künstlerische Laufbahn und ist heute führend als bildender Künstler im Bereich Fahrzeugzeichnungen und ist als Coach bei Pro Charisma beschäftigt.


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