Nach drei Jahren zurück auf der Apple Watch: die Google-Maps-App.

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Erste medizinische Anti-Stress-Playlist

Die moderne Streaming-Playlist für die richtige (Hör-)Stimmung wird heutzutage nicht mehr von DJs, sondern von Wissenschaftlern zusammengestellt. Aktuell hat Amazon seine neue Playlist "Stressfrei im Stau" für User von Amazon Music HD und Amazon Music Unlimited präsentiert. Die Songs sind das Ergebnis einer Studie der Düsseldorfer Agentur TRO, die mit Universitäten zusammenarbeitet, um die Wirkung von Musik auf Basis von KI und Algorithmus zu ergründen. Der Algorithmus erkennt laut Amazon Emotionen in Musik: "Während die 'falsche' Musik ablenkt und dadurch zu risiko-behaftetem Verhalten hinter dem Steuer führt, kann Musik aber auch helfen, die Reaktionsfähigkeit zu verbessern und uns wach zu halten. Entscheidend ist hier der sogenannte Mental Workload – wie viel Aufwand das Gehirn betreiben muss, um die Verkehrssituation zu verarbeiten. Empfohlen wird aktivierende, aber nicht zu komplexe oder aggressive Musik." Aus diesen Erkenntnissen haben die sogenannten Musik-Supervisoren und wissenschaftliche Mitarbeiter die Liste "Stressfrei im Stau" für Echo-Geräte entwickelt. Entspannt ans Ziel kommen Autofahrer damit u.a. dank Khalid, Post Malone, Sofie Tukker, Sam Smith und Billy Ray Cyrus. PS: Wer Amazon Music nicht nutzt, kann alternativ zum gleichen Thema auch einen Blick auf die "Spotify Mood Page" wagen. Hier vereint der Streamingdienst Musik für jede Gefühlslage, nicht nur für den Stau.

Entspannung pur: Wissenschaftler haben die neue Anti-Stress-Playlist zusammengestellt.

Entspannung pur: Wissenschaftler haben die neue Anti-Stress-Playlist zusammengestellt.

 

Besseres MRT dank Facebook

Facebook und die New York University arbeiten gemeinsam an einem spannenden Projekt. Es geht darum, MRT-Scans deutlich schneller zu machen, als aktuell möglich. Wie bei vielen technologischen Aufgaben dieser Tage soll künstliche Intelligenz dabei die Lösung sein. Es wurde bereits ein Modell entwickelt, mit dem Ergebnisse von MRT-Scans mit nur einem Viertel der Daten richtig vorhergesagt werden können. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Scans theoretisch viermal schneller abgeschlossen sein könnten. Als Basis wurden Tests in verschiedenen Auflösungen durchgeführt. Die KI lernte dadurch bereits die grundlegende Struktur der Daten und kann so schon ganz gut einschätzen, wie der fertige Datensatz aussehen soll.

Mit Hilfe von Facebook sollen MRT-Scans beschleunigt werden.

Mit Hilfe von Facebook sollen MRT-Scans beschleunigt werden.

Video: 5G-Roboter sticht erstmals Tattoo

Der 5G-Ausbau in Deutschland läuft, bei unseren holländischen Nachbarn ist man schon einen Schritt weiter. Die niederländische Tochter der Telekom, T-Mobile Netherlands, hat den ersten 5G-Roboter vorgestellt, der in der Lage ist, ein Tattoo zu stechen. Das "unmögliche Tattoo" wurde von einem Roboterarm erstellt, der wiederum an einem anderen Ort von einem Tätowierer gesteuert wurde. Die Stiche erfolgten in Echtzeit dank 5G.

Damit wünsche ich einen bestechenden Donnerstag. Bis morgen bei TechTäglich.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.