Immer wieder versuchen Betrüger, Kettenbriefe auf WhatsApp in Umlauf zu bringen.

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Erster smarter Pyjama für Demenz-Kranke

 Fitness, Gesundheit, Sicherheit oder Hygiene - smarte Wearables sollen im besten Fall unseren Alltag erleichtern. Insbesondere für Menschen, die ihr Leben nicht mehr in allen Bereichen selbst kontrollieren können (zum Beispiel an Demenz Erkrankte), ist der neue Pyjama des japanischen Start-ups Xenoma konzipiert. Ein integrierter Sensor überwacht das Aktivitätslevel des Trägers und kann sogar einen Notruf absetzen. Der Schlafanzug kontrolliert unter anderem die Herzrate und zeichnet den Schlaf-Wach-Rhythmus auf. In einer zugehörigen App können die Ergebnisse abgelesen werden. Wann der smarte Pyjama im klassischen Design in Deutschland verfügbar ist und was er kosten wird, ist noch nicht bekannt. Xenoma hat auch noch weitere smarte Kleidung in petto, auch für Kleinkinder und Sportler mit Sensoren, die innerhalb von einer Minute fürs Aufwärmen der Haut sorgen.

Wearables werden nicht nur am Arm getragen, sondern auch in Form von smarter Kleidung.

Wearables werden nicht nur am Arm getragen, sondern auch in Form von smarter Kleidung.

Stadt Pilsen verdoppelt sich digital   

Das ist heutzutage selbstverständlich: Bei einem Online-Brillenhändler ein Foto von sich hochladen und nach Herzenslust verschiedene Modelle testen. An digitalen Doppelgängern wird simuliert, was später in der Realität umgesetzt werden kann. Jetzt erhält die tschechische 170.000-Einwohner-Stadt Pilsen einen digitalen Stadt-Zwilling. In dem EU-Projekt "Duet" (Digital Urban European Twins) wird in den kommenden drei Jahren am Computer ein exaktes 3D-Modell entwickelt. Dieses soll Großereignisse wie Evakuierungsaktionen simulieren können, bei der Stadtplanung helfen und Touristen durch eine 3D-Darstellung der hübschen historischen Innenstadt anlocken. In das "Duet"-Modell fließen sowohl städtische Daten, als auch Luftaufnahmen ein. Die EU fördert das Projekt mit etwa 150.000 Euro, fast die gleiche Summe wird zusätzlich von der Stadt Pilsen beigesteuert. Beteiligt sind an "Duet" auch Athen und die belgische Region Flandern; Zulieferer ist der Berliner Softwareentwickler Virtualcitysystems.

Dank 3D: Die doppelte Stadt wird in Pilsen Wirklichkeit.

Dank 3D: Die doppelte Stadt wird in Pilsen Wirklichkeit.

Ein 37 Jahre alter walisischer Song stürmt iTunes-Charts

Die britische iTunes-Hitliste wird zurzeit von einem ungewöhnlichen Titel angeführt: dem walisischen Song "Yma O Hyd" des weitgehend unbekannten 76-jährigen Musikers Dafydd Iwan. Bereits 1983 erschienen, kündet das Lied vom Unabhängigkeitswillen der Waliser gegenüber dem von England geführten britischen Empire und vom Stolz, dass Land und Sprache immer noch existieren. Rund 19 Prozent der Bevölkerung sprechen noch Walisisch - manche verweigern sogar Englisch. Wie der Sender BBC herausfand, lösten Fans der walisischen Sprache den Hype um den Song aus, indem sie ihn massenhaft auf iTunes kauften. "Yma O Hyd" scheint sich zu einer inoffiziellen Nationalhymne zu entwickeln: Es erklingt nun auch vor Heimspielen des Scarlets Rugby-Teams.

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Autor:

Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.